DIE JOGGINGHOSE FÜR DEN KOPF

Alpha-Kevin allein zu Haus – Eine Weihnachtsgeschichte gegen die Immobilienmafia

in Browser Ballett by

Während so langsam die weihnachtliche Seligkeit durch die Köpfe wabert, dürfen wir eines der größten Probleme Deutschlands nicht vergessen: Die Mieten sind zu hoch! Die Politik interessiert das einen Scheiß, aber es gibt ja noch die Kultur. Alpha-Kevin allein zu Haus ist eine David-gegen-Goliath-Geschichte aus der Gegenwart für die Gegenwart und kommt mit wärmsten Empfehlungen vom Browser Ballett. Viel Spaß damit.

The Real Cola von Booster – Eine deutsche Kampfansage an Coca-Cola WERBUNG

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Wie wir alle wissen, ist der Weihnachtsmann eine Erfindung von Coca-Cola. Die Konsum-Imperialisten aus den USA haben den netten Onkel in ihre Markenfarben gehüllt und damit ganz subtil eine christliche Identifikationsfigur gekapert. Man munkelt, die CIA habe die Kampagne unterstützt, um die Sowjets mürbe zu machen. Peter Scholl-Latour soll auch mal gesagt haben: Coca-Cola ist der erste kapitalistische Propaganda-Methode zum Trinken.

Jetzt greift EDEKA den Brausekonzern im Kern an: Die neue Eigenmarke The Real Cola von Booster ist nichts weniger als der Versuch, Weihnachten aus den Klauen der Ultrakapitalisten zu befreien. Das Flaschenmotiv Klammerschwanzaffe als Geheimmaskottchen der sozialrevolutionären Zapatisten ist ein geschickt gewählter Wink mit dem Zaunpfahl, gleichzeitig wurde im ersten Spot für den Drink die komplette Coca-Cola Bildsprache geraubt. Die Frage ist nicht, ob Trump EDEKA den Krieg erklärt, sondern wann.

Große Stoffe für kleine Bildschirme – Das Browser Ballett sucht Regisseure

in Internes by

Du hast immer von der großen Leinwand geträumt? Blöd. Aber für die ganz kleine Leinwand hätte das Browser Ballett vielleicht ein schönes Angebot: Wir arbeiten nämlich oft und gern mit externen Regisseuren und würden gerne noch mehr Exemplare dieser Art kennenlernen. Der Schwerpunkt liegt bekanntlich auf Comedy, wobei nicht selten der Witz in der betont dramatischen Inszenierung liegt. Als öffentlich-rechtliches Format bieten wir entgegen des Branchentrends Bezahlung für Deine Arbeit. Als wäre das nicht schon Argument genug, mal bei uns anzuklopfen, werden unsere Filme auch gesehen. Manchmal sogar von Millionen.

Die Bandbreite geht von Fake-Reportagen über Historienverfilmungen, bis hin zu Musikvideos. Drehort ist in der Regel Berlin, Drehzeit in der Regel ein Tag, alte Regie-Hasen freuen sich vielleicht über die Möglichkeit, ein schnelle Nummer zu schieben, die trotzdem ihr Publikum findet. Nach drei Staffeln und um die 200 Clips versprechen wir jede Menge Produktionserfahrung, mit der einiges möglich ist. Schickt uns einfach Eure bisherigen Arbeiten an jobs@steinbergersilberstein.com und schreibt gerne auch dazu, was Ihr immer schon mal machen wolltet, aber nie durftet.

Alles nach Plan – Meta-Werbung von der Hamburger HOCHBAHN

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Metawerbung kommt immer mehr in Mode. Die Hamburger HOCHBAHN liefert hier unter dem Motto “Alles nach Plan.” ein Stück moderne Reißbrett-Werbung, die alles mitbringt, was junge Leute heute so mögen: Katzen, Alpakas, Scooter, Bo, Influencer und und und. Ich freue mich auf sportliches Werbe-Battle zwischen der Hamburger HOCHBAHN und den BVG. Vielleicht steigen ja die Kölner Verkehrs-Betriebe mit ein. Nach dem H.P. Baxxter Cameo blitzt übrigens kurz ein Hass-ist-krass-Liebe-ist-krasser-Shirt auf. Damit hat das Unternehmen auch noch dafür gesorgt, dass ab jetzt alle besorgten Bürger Hamburgs aus Protest zu Fuß zur Arbeit bzw. zum Arbeitsamt gehen müssen.

Meinungen ändern sich – Identitäre Bewegung schmeißt sich selbst aus Vorlesung

in What The Fuck by

Heute gratuliere ich Daniel M. von der Identitären Bewegung zu einem beispiellosen Haltungsstück, das man bei bornierten Linksfaschisten lange sucht. Als der Journalist Eric Wallis vergangenes Wochenende an der Uni Greifswald über politisches Framing dozierte, platzte eine Delegation der Identitären in den Vortrag, um für Meinungsfreiheit zu werben. Wallis hätte sich zwar über eine formlose Ankündigung gefreut, bot den Störern aber trotzdem an, mit ihm zu diskutieren.

Und dann passierte etwas Beeindruckendes: Der IB-Aktivist Daniel M. griff sich energisch einen Kameraden und führte ihn entschlossen aus dem Saal. Später drehten linke Medien die Story so, als hätte die Bewegung ihren eigenen Rauswurf inszeniert, um den eigenen Opfer-Mythos zu nähren.

Ich hingegen glaube an das Gute in Daniel H. und dass er sich dachte: “Was mache ich hier eigentlich? Eines Tages werde ich keine Arbeit finden, weil sich meine Vergangenheit nicht mit den üblichen Unternehmenswerten vereinbaren lässt.”

Und dann hat er seine Meinung geändert. Gehört ja auch irgendwie zu Meinungsfreiheit dazu. Daniel M., ich finde Dich gut. Übrigens, liebe Fakten-Verdreher: An Unis gibt es gar keine Ordner. Kein Mensch ist so blöd und verkleidet einen eigenen Anhänger als Ordner, den es an Unis nicht gibt, um ihn Menschen abführen zu lassen, die Sekunden vorher zum Mitdiskutieren eingeladen wurden. Also wirklich.

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