DIE JOGGINGHOSE FÜR DEN KOPF

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Play This at My Funeral – Spotify wirbt mit groteskem Nutzerverhalten

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Spotify fährt in den USA schon seit einiger Zeit eine saukomische Kampagne, die sich aus echten User-Daten generiert. Allein die Playlist-Namen einiger Zeitgenossen liefern ein Füllhorn an kreativer Auseinandersetzung. Der Datenschützer in uns legt kurz die Stirn kraus, mehr aber auch nicht. Selbstredend wurden keine Nutzernamen veröffentlicht.

Und was auf dem Plakat funktioniert, ist als Video noch lustiger. Zumal hier mit DNCE eine echte Band zum Nachdenken gebracht wurde.


via adweek

Rings – Paramount bereitet The Ring für Digital Natives auf (Werbung)

in Film/Werbung by

The Ring von 2002 hat ein Problem, das viele Filme haben: Millennials können nichts damit anfangen, weil darin mit dem VHS-Rekorder eine Technologie aus der Urzeit vorkommt. Jetzt erkannte man bei Paramount den Kulturauftrag, legendäre Streifen für junge Menschen so aufzubereiten, dass auch sie die Filme verstehen. Im neuen Rings kommt der Todesclip entsprechend per Mail, der Rest folgt dem Original: Einmal geschaut hat der Nutzer noch sieben Tage zu leben und dann kommt das Schocker-Mädchen aus dem Brunnen. Und jetzt die große Frage, die wir unbedingt beantwortet haben wollen: Geht das Ring-Video viral und es kommt zur Ausrottung der Jugend? Wir denken das nur konsequent zu Ende, Paramount.

#KeinGeldFuerRechts – Breitbart vom Werbemarkt abschneiden

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Breitbart verdient sich gerade den Arsch windelweich, weil rechtskonservative Nachrichten momentan der Shit der Stunde sind. Das Multiplikatoren-Netzwerk der weißen, arbeitslosen Facebook-Krieger ist der fruchtbarste Nährboden für garantierten viralen Erfolg und so entstehen immer mehr Fake News Seiten, um noch schnell ein Stück vom Kuchen abzubekommen, bevor Facebook eine Lösung gefunden hat. Aber womit verdienen diese Seiten eigentlich ihr Geld? Antwort: Ganz klassisch mit Werbung.

Gerald Hensel verwickelt werbende Unternehmen nun in einen cleveren Konflikt: Sollen sie die Reichweite rechter Seiten mitnehmen, oder aus ethischen Gründen dort gar nicht werben. Und das geht so: Mit dem Hashtag #keingeldfürrechts kann jeder Unternehmen in die Zange nehmen, die freiwillig oder unfreiwillig auf rechten Seiten Banner ausspielen. Das Angebot: Liebes Unternehmen XY, Du kannst mit wenigen Klicks verschiedene Seiten von Deiner Werbung ausschließen – wenn Du das möchtest.

Das rechte Netz, das vorzüglich mit Banner-Werbung verdient, ist zur Stunde bis zum Anschlag in Rage. Schnell zog die traditionell hysterische Branche Parallelen zur Kampagne “Kauft nicht bei Juden”.

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Viel interessanter ist, dass die meisten Unternehmen schnell reagierten und versicherten, nicht weiter auf Breitbart zu werben. Denn am Ende, liebe Freunde, zählt die Kohle und wir hätten nicht gedacht, dass uns genau dieses Prinzip einmal beruhigen wird. Wir sagen: Smart Move, Herr Hensel. Mit einem einzigen Tweet Millionen aus einem Propaganda-Medium zu kneten, würde uns sogar Respekt abnötigen, wären wir eiserne Breitbart-Leser.

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