DIE JOGGINGHOSE FÜR DEN KOPF

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Wie geil ist Dustin!? – McDonalds präsentiert den Nachbarn von Jérôme Boateng (Werbung)

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Als Alexander Gauland feierlich verkündete, Boateng sei zwar ein fabelhafter Fußballer, aber als Nachbar würde er Angst und Panik verbreiten, da hätte sich das AfD-Fossil wohl kaum vorstellen können, damit den Weg für eine McDonalds-Werbekampagne zu ebnen. Hat er aber. Dustin ist der deutsche Nachbar von Jérôme Boateng und Panik ist tatsächlich das Leitmotiv in Spot eins. Aber nicht, weil Boateng in seiner Küche besorgte Bürger im Kochtopf umrührt, sondern weil sein Nachbar ein Stalker-Fan ist.

Die Webserie “Wie geil ist Dustin?!” zum Tag des Lieferservices von McDonald’s ist eine Nachbarschafts-Mystery-Komödie und wir wünschen uns in den drei nächsten Folgen: Boateng hängt einen laminierten Aushang ins Treppenhaus, Boateng dekoriert seinen Fliesentisch und Boateng ruft die Polizei, weil vor dem Haus Ausländer rumlungern.

Vor einem Jahr hat ganz Deutschland darüber diskutiert, wer der Nachbar von Jerome Boateng sein möchte. Den tatsächlichen Nachbarn hat aber niemand kennengelernt. McDonald’s Deutschland stellt ihn jetzt vor. Es ist Dustin, 19 Jahre, gerade in die große Stadt gezogen und hier angekommen, um Spaß zu haben und neue Dinge zu erleben.

Joghurt-Streit um Danone OIKOS – Griechische Rentnerin entführt Costa Cordalis (Werbung)

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Joghurt-Experten wissen: Nur griechischer Joghurt ist richtiger Yoghurt. Denn griechischer Joghurt tarnt sich nicht als kalorienreduzierte Sport-Paste, die nach dem Verzehr entschlackt und irgendwie auch schöner macht. Das Gegenteil ist richtig und deshalb schmeckt’s. Aber in Zeiten wie diesen, ist alles politisch und deshalb muss die Frage erlaubt sein, ob wir Deutschen den Griechen auch noch ihren Joghurt rauben dürfen. Aktuell streitet sich eine Griechin mit Danone, weil der Konzern angeblich ihr Rezept für den Endgegner-Joghurt griechischer Art namens OIKOS geklaut hat. Nachdem Danone mit den Konzern-Anwälten in den Ring gestiegen ist, hat die einsame Streiterin Costa Cordalis entführt und wird ihn erst wieder freilassen, wenn Danone die OIKOS-Produktion einstellt. Wir sagen: Deal. Griechenland behält Cordalis, wir kriegen OIKOS.

Kino ist der neue Vintage Shit – Das „Fantastic Five“ Ticket von CinemaxX (Werbung)

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Das interessante am Kino ist ja, dass man einen Film für einen begrenzten Zeitraum auf einer Megaleinwand mit ultrageilem Sound sehen kann. Und doch sehen wir immer wieder Menschen, die im Zug Geniestreiche als 700MB DVDrip ansehen, die sich nach 15 Minuten als Kameramitschnitte entpuppen. Fakt ist: Im Kino ballern Filme am besten und wer sich Epen wie Get Out oder Wonder Woman auf dem Laptop reinzieht, der lebt schlichtweg am Leben vorbei. Zum Glück gibt’s von Cinemaxx jetzt das limitierten „Fantastic Five“ Ticket. Für 29,90 Euro könnt Ihr Euch damit zwischen 10. Juli und 17. September 2017 entweder 5 verschiedene Filme reinfahren, einen Film mit 5 Freunden sehen, Ihr könnt natürlich auch denselben Film 5 Mal nacheinander filtern. Das „Fantastic Five“ ist in allen 29 CinemaxX Kinos sowie im Holi einzusetzen. Erhältlich ist das Ticket ab dem 10. Juli unter www.cinemaxx.de/sommer und an den CinemaxX Kinokassen – nur solange der Vorrat reicht!

Hier ein kurzer 2017-Teaser mit allen Filmen, die dieses Jahr ein Ticket wert wären:

Dolph-a-Sloth – Britischer Mobilfunkanbieter wirbt mit Faultier-Delfin

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Messerscharfe Kreation: Wochenlang kneteten Werber ihre Hirne, wie man am besten für die Mobilfunk-Flat von Three UK werben könnte. Dann war die Idee geboren: Wer ohne Drosselung drauf los streamen kann, der fühlt sich exakt wie ein Faultier-Delfin beim Sprung durch eine Wolkendecke. Vision gefilmt. Fertig ist der gelungene Werbespot.

BVG-Kundenbeschwerden als Musical – Jetzt singen die auch noch (Werbung)

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Die BVG-Kampagne ist für viele Marketing-Experten nicht greifbar. Permanent macht die Marke selbst darüber lustig, wie beschissen ihr Service ist. Was diese Menschen nicht verstehen: Die Berliner Verkehrsbetriebe fahren durch Berlin und wenn sich die Werbung anfühlt wie der Durchschnittsberliner, dann ist sie gut. Wer jemals einen Berliner Handwerker beauftragt hat, der weiß: Meckern, schimpfen, kopfschütteln, den Chef verunglimpfen und die Aufgabe als grundsätzlich unmöglich einzustufen, gehört zum Preußen dazu wie Friedrich Wilhelm I. Der Rheinländer sieht hier eine Region voller Schwarzmaler, der Berliner pflegt das Motzen als Kunstform, wobei nur selten genau das gemeint ist, was gesagt wurde. Und deshalb passt die BVG-Kampagne sehr gut. Heute in der Spielart: Kundenbeschwerden – Das Musical.

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