DIE JOGGINGHOSE FÜR DEN KOPF

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Inländer raus – easyJet lockt Wutbürger

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Nein, es hat schon lange nichts mehr mit Politik zu tun. Wutbürger sein ist Livestyle, Gruppengefühl, es geht um Likes und ein solides Standing in der eigenen Peergroup. Fakt ist: Teenager und Wutbürger haben mehr gemeinsam als man denkt.

  • Gesteigerte Emotionalität ist ein Grundzustand.
  • Alle, die anders sind, sind scheiße.
  • Das Wichtigste ist die Aufmerksamkeit der eigenen Clique.

In so einem bewegten Seelenleben bleibt die Objektivität oft auf der Strecke, was Marketing-Leute gerne schamlos ausnutzen. Mit der pfiffigen Werbezeile “Inländer raus.” ermutigt uns easyJet kurz und griffig, mal wieder Urlaub zu machen. So sieht es der Erwachsene. Beim Wutbürger setzt bei einer solchen Zeile jedes Gefühl für Kontextualität aus und es wird verzweifelt versucht, seiner Peergroup zu zeigen, dass er noch da ist. Und plötzlich denkt jeder vierte Rechte über Urlaub nach.


via blogrebellen

McDonalds offen wie nie: Was wirklich in unseren Pommes steckt (Werbung)

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Das Fake-News-Zeitalter macht auch vor Unternehmen nicht halt: Bei McDonalds wundert man sich schon länger, was laut Informanten, die nicht genannt werden wollen, angeblich wirklich in Burger und Pommes steckt. Zum Beispiel soll der McRib mit Uran angereichert werden, damit man nach dem Verzehr mehr Durst auf Cola bekommt. Stand zumindest auf Facebook. Jetzt nimmt sich Mäckes dieser Problematik mutig an. Mutig deshalb, weil wir wissen, dass nur 8 Prozent aller Internet-Nutzer Online-Videos ganz zu Ende schauen. Im Zweifel hilft immer der gesunde Menschenverstand: Sollte ein Fastfood-Restaurant wirklich Klemmfilz und Bauschaum im Burgerbrötchen verwenden, dann geht es zumindest in Europa ein hohes Risiko ein. Manchmal, man mag es kaum glauben, kochen Restaurants mit ganz normalen Zutaten.

Play This at My Funeral – Spotify wirbt mit groteskem Nutzerverhalten

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Spotify fährt in den USA schon seit einiger Zeit eine saukomische Kampagne, die sich aus echten User-Daten generiert. Allein die Playlist-Namen einiger Zeitgenossen liefern ein Füllhorn an kreativer Auseinandersetzung. Der Datenschützer in uns legt kurz die Stirn kraus, mehr aber auch nicht. Selbstredend wurden keine Nutzernamen veröffentlicht.

Und was auf dem Plakat funktioniert, ist als Video noch lustiger. Zumal hier mit DNCE eine echte Band zum Nachdenken gebracht wurde.


via adweek

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