DIE JOGGINGHOSE FÜR DEN KOPF

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Trash Dove: Ein Facebook-Sticker rastet aus

in Psychologie/Pubertäres/Tiere/Trend by

Achtung: nerdy. Ah, endlich mal wieder sinnloser Humor-Overload. Nach reiflichem Überlegen bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ich jetzt doch mal kurz auf dieses neue – naja, mittlerweile schon fast wieder altes – Facebookphänomen mit diesem hässlichen, headbangenden Vogel eingehen sollten: Trash Dove.

Wer einschlägige Facebook-Trash Seiten wie “Virtual Experience” oder “Internet by Night” oder “Classic Art Memes” im Feed hat, wird dem merkwürdigen lila Vogel wohl schon öfter begegnet sein. Mittlerweile kann man es eigentlich gar nicht mehr nicht sehen. Trash Dove ist überall. Jedenfalls mögen sich kritische Zeitgenossen vielleicht fragen: Wieso? Warum? Gibt es einen tieferen Sinn dahinter?

Nunja. Ich dachte, das wäre mal wieder ein guter Zeitpunkt, um zu “recherchieren”. Hier das qualitativ hochwertige Ergebnis: Dieser Sticker muss wohl von einer Künstlerin namens Syd Weiler bereits im September “kreiert” worden sein. Seit Januar gab’s Trash Dove auch als Facebook-Sticker. So weit, so lame. Aber das Vogeldingens wurde wohl letzten Mittwoch im Thailand-Internet entdeckt und plötzlich abgefeiert, weil Thais anscheinend irgendeinen Witz über Vögel damit verbinden (Wer mehr weiß, gerne her damit). Als dann die Headbang-Version der Dove rauskam, gab es wohl kein Halten mehr. Aber trotzdem weiß keine so wirklich, warum sich das Ding seither in der Kommentarspalte gefühlt unter jedem Bild befindet.
Deshalb wurden wohl auch schon hochqualifizierte Internet-Dynamik-Fachspezialisten interviewt, um das Rätsel um den fragwürdigen Hype zu lösen. Eine mögliche Theorie: Das Wort “Vogel”, auf Thailändisch “nok”, wird auch für hoffnungslose Singles oder unglückliche Verliebte benutzt. Ahja. Wie dem auch sei – mal eine nette Abwechslung zum derzeitigen Politik-Overkill. Übrigens gibt es mittlerweile sogar eine Petition, den Vogel wieder zu verbannen. Bitte nicht unterschreiben, ich liebe das Ding.

Hier mal ein paar Impressionen von der Auseinandersetzung der Internetcommunity mit dem Vogel der Stunde:

Posted by WEB JUNK on Sonntag, 12. Februar 2017


Quellen: dailydot,popdust

Skunklock – ein Schloss, das Fahrraddiebe kotzen lässt

in Design/Trend/Web-Hero by

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BOOM! Das ist die Innovation, auf die wir alle so sehnlich gewartet haben! Endlich gibt es etwas, was dieser beschissenen, unnötigen Plage ein für alle Mal das Handwerk legen könnte: Das Skunklock ist ein u-förmiges Fahrradschloss aus gehärtetem Medium-Carbonstahl und ist innen mit einem Gas gefüllt, das Fahrraddiebe beim Aufschneiden des Schlosses zum Kotzen bringt. Geiler geht’s eigentlich nicht. Das Projekt ist derzeit noch auf indiegogo, aber das Soll von 20.000 $ wurde bereits überschritten – bei noch einem Monat Laufzeit.

Bisher soll das Ganze nur in den USA verkauft werden. Aber es wird bestimmt nicht lange dauern, bis auch wir in den Genuss dieser Innovation kommen. Und dann am Ende eines langen Tages auf unser nicht-gestohlenes Fahrrad mit einem angeflexten Skunklock blicken und sagen können: “Puh, Gas gehabt!” Die Kotze lässt sich ja bestimmt abwischen.

via nerdcore

Weil’s geht: Didi Hallervorden haut auch noch einen Erdogan-Song raus

in Trend by

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Palimpalim, Didi liefert auch einen ab. Die Botschaft: Lieber Erdogan, mach mich bitte auch berühmt. Arschloch. Der schmissige Schunkelsong wird jetzt nicht unbedingt unser neuer Klingelton, aber hier geht’s ja ohrenscheinlich auch eher ums Prinzip. Und das lautet: Wer freie Witze von freien Menschen sanktionieren will, der fängt sich selbst welche. Normalerweise sind Themen ja nach einiger Zeit tot und sollen es auch sein. Aber die Nummer hier ist ja gerade deshalb zum Schreien, weil sie einfach nicht aufhören will. Wer hat noch einen? Wir nehmen alle. Und sowieso: Didi auf Soundcloud!

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Comeback der Abo-Falle – Warum jeder eine Drittanbietersperre einrichten sollte

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Seit wann titeln wir denn wie heise.de? Antwort: Seit sich ein Betrüger-Trend Bahn bricht, denn man kennen sollte, denn es betrifft auch Blogs: Der Server eines Banner-Kunden, den wir bereits vor die Tür gesetzt haben, hat sich offenbar unterwandern lassen. Der Effekt: Einige Android-User wurden beim mobilen Browsen erst umgeleitet und bekamen dann eine ominöse SMS, derer nach sie ein Abo abgeschlossen haben.

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Ja nee, is klar. Mach 10 EUR draus. Ist leichter zu rechnen.

Das ist gerade der ganz heiße Scheiß in der Betrüger-Szene, dem Ihr am besten vorbeugt, indem Ihr bei Eurem Mobilfunk-Anbieter eine Drittanbietersperre einrichten lasst. Ob da gerade eine neue Abofallen-Welle im Anmarsch ist, wird sich zeigen, die kostenlos einzurichtende Drittanbietersperre gehört dieser Tage auf jeden Fall zu den absoluten Pflichteinstellungen – sagt’s auch Euren Eltern. Und ja, wir staunen selbst nicht schlecht darüber, dass man in Europa angeblich ohne Einwilligung ein Abo abschließen kann. Die Kollegen von Chip schlagen folgende Schritte vor:

  • Schreiben Sie als erstes Ihrem Mobilfunk-Anbieter: Widersprechen Sie dem Posten in der Rechnung, verlangen Sie das Geld zurück und bestreiten Sie, dass Sie das Abo abgeschlossen haben. Verlangen Sie zudem die genauen Kontakt-Daten der Firma die Ihnen das Abo in Rechnung.
  • Den Abo-Dienst sollten Sie ebenfalls schriftlich kontaktieren. Bestreiten Sie den Vertragsabschluss, fordern Sie Ihr Geld zurück und lassen Sie sich einen Nachweis über den angeblichen Vertragsabschluss zusenden. Kündigen Sie das Abo hilfsweise, damit es wenigstens von nun an nicht mehr weiter läuft.
  • Hinweis: Führen Sie alle Gespräche schriftlich per Post oder Fax. Telefonate können Sie später nur schwer nachweisen. Ist Ihnen das Anliegen besonders wichtig, sollten Sie zumindest die ersten Briefe als Einschreiben mit Rückschein versenden.

Hier gibt’s ein Musterschreiben der Kanzlei Thomas Meier zum mit Hass unterschreiben und rüberflanken.

“Wieso erlaubt mein Mobilfunkanbieter das?” fragt jetzt der eine oder andere mit zitternder Stimme. Weil ca. 30 Prozent der Einnahmen bei Vodafone, Telekom und Konsorten hängen bleiben. Aber hier die gute Nachricht: Ihr könnt Euch nach einem Widerruf das Geld direkt beim Mobilfunkanbieter zurückholen. Die haben sich bislang gerne blöd gestellt, bis die Verbraucherzentrale Hamburg Ende vergangenen Jahres ein wichtiges Urteil erstritten hat (LG Potsdam, Urteil vom 26. November 2015, Az. 2 O 340/14). Danach darf E-Plus seine Kunden nicht mehr an den Drittanbieter verweisen, wenn diese Geld für das Abo zurück haben wollen.

Bei dieser Gelegenheit wollen wir Euch bitten, bei jedem “seltsamen” Verhalten dieser Seite, kurz Bescheid zu geben. So sind hier weder Pop-ups und schon gar keine Umleitungen vorgesehen. Immer schön die Augen offen behalten.

via GIPHY

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