DIE JOGGINGHOSE FÜR DEN KOPF

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Initiative

Er heißt Bernd! Das Bernd Höcke Browser Plugin

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Es ist schon bezeichnend, wenn eine Satire-Sendung faktengetreuer arbeitet als das Gros der Nachrichtenmagazine. Bernd Höcke von der AfD wird von der Journaille stets Björn Höcke genannt, was – so will man meinen – durch den steten Tropfen in unseren Sprachgebrauch Einzug hält. Fakt ist: Nur die HeuteShow und Marietta Slomka machen’s richtig, alle anderen machen es falsch. Deshalb haben wir unseren lieben Freund Gregor Weichbrodt gebeten uns ein Browser-Plugin zu bauen, das nichts anderes tut als die Zeichenfolge „Björn Höcke“ automatisch in „Bernd Höcke zu ändern. Hier geht’s zu Chrome-Version. Das Firefox-Plugin befindet sich in der Mozilla-Prüfung und wird nachgereicht.

Blumenkästen für S-Bahn-Fenster

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Endlich Wohnzimmerfeeling beim Blick aus der S-Bahn: Die Jungs von der Berliner Toy Crew haben ein neues Zug-Add-On erfunden. Blumenkästen! Quasi die Philistervariante des Sprayens. Nicer Scheiß, nur mit dem Gießen könnte es problematisch werden. Als nächstes könnten sie sich dann mal an die Inneneinrichtung machen. Wir wären dabei!

Der Konferenz-Fliesentisch ist Wirklichkeit geworden

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Die Magie des Internets hat wieder zugeschlagen: Am 1. Juni präsentierten wir hier die Vision eines Konferenz-Fliesentischs. Das war mehr laut denken als eine echte Handlungsaufforderung, aber es gab am anderen Ende der Welt, um genau zu sein in Mühlheim an der Ruhr, einen Mann, der sich von dieser Idee infizieren ließ. Dominik von den Upcycling-Spezialisten des Diakoniewerks Mühlheim meldete sich bei uns mit den magischen Worten: Wir bauen Euch das. Für umme. Mit elektrisch ausfahrbarer Etagere für Geleebananen.

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100 Arbeitsstunden später war der erste XXL-Konferenz-Fliesentisch der Welt geboren. Für die Herstellung wurden ingesamt 15 Fliesentische aus Haushaltsauflösungen ausgeweidet, denn ob Ihr’s glaubt oder nicht: Die original Fliesen sind nicht mehr beziehbar. Herzstück des Tisches ist die elektrisch ausfahrbare Etagere, die sich unter den Kacheln in der Tischmitte verbirgt. Hierfür wurde nach Wochen des Grübelns der Motor eines Seniorenbetts mit Aufsteh-Hilfe verwendet. Und weil wir ständig in die Satire-Ecke gestellt werden: It’s real! Der Tisch steht und funktioniert hier bei uns im Büro.

Features:

  • Original Kacheln aus echten Raucherhaushalten.
  • 4 Steckdosen-Anschlüsse
  • Tabak-Führungsfugen
  • Ausfahrbare Etagere

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Das größte Feature ist mit Sicherheit der eingebaute Realness, denn im Diakoniewerk arbeiten ausschließlich Menschen, denen das Leben nicht die besten Karten ausgeteilt hat. Tisch-Konstrukteur Markus kann weder lesen noch schreiben, was für einen handwerklich begabten Menschen eigentlich egal sein sollte. Trotzdem hat er als Analphabet in Deutschland praktisch keine Chance auf dem Arbeitsmarkt. Wer also jemanden gebrauchen kann, der in der Lage ist, einen Fliesentisch mit ausfahrbarer Etagere zu zimmern, der darf sich gerne beim Diakoniewerk Mühlheim melden und nach Markus fragen: info@diakoniewerk-muelheim.de

Und wo wir schon mal bei Anliegen sind: Der Fliesentischbestand in Deutschland verringert sich wöchentlich. Deshalb fordern wir: Der Fliesentisch muss Kulturerbe werden. Hierzu wollen wir Euch in die UNESCO-Kriterien einweihen.

Als Kulturerbe wird die Gesamtheit der materiellen und immateriellen Kulturgüter bezeichnet. Es ist als Zeugnis der menschlichen Schaffens- und Schöpfungskraft von historischer, gesellschaftlicher, künstlerischer, wirtschaftlicher oder wissenschaftlicher Bedeutung und wird deshalb geschützt, gepflegt, erhalten und möglichst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Passt alles, muss nur noch relevanter werden. Wir laden jeden herzlich ein, unsere Petition Der Fliesentisch muss Kulturerbe werden zu unterschreiben. Bevor es zu spät ist.

Rette Europa. Rede mit Opa.

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Wir alle wollen was ändern, wir alle wollen für die gute Sache kämpfen, wir alle brauchen ein Ziel. Mit den Rechtspopulisten in den großen Industrienationen haben wir auch einen Feind. Nur muss die Frage erlaubt sein, ob das AfD-, UKIP-, Trump-Bashing schon der intelligenteste Weg des Widerstands ist. Wir und das angeschlossene Bohemian Browser Ballett finden: Warum nicht mal strategisch an die Sache rangehen.

Fakt ist: In der Politik geht’s um Mehrheiten und die Alten Europas sind leider radikal in der Überzahl. Wer diese Wählergruppe kontrolliert, der kontrolliert das Spiel. Und hier die Frage aller Fragen: Wer hat auf Eure Großeltern mehr Einfluss? Frauke Petry, Geert Wilders, oder Ihr? Die Mission „Rette Europa. Rede mit Opa.“ ist ein neuer Ansatz, in die rechte Suppe zu spucken. Außerdem kann es nicht angehen, dass sich skrupellose Polit-Karrieristen ausgerechnet unsere Großeltern krallen, um unsere Zukunft zu schreddern. Kurz: Lasst uns wieder häufiger zu Oma und Opa fahren.

Wir suchen auf diesem Weg einen Kooperationspartner, der Bahn, Flixbus, Air Berlin, oder Taxi Kasuppke heißen kann. Hauptsache, er ist bereit, mittellose junge Menschen gratis zu den Großeltern zu bringen. Das macht sich PR-mäßig super und ist auch noch sinnvoll. Angebote bitte an office@turbokultur – Reclaim Your Oma!

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