DIE JOGGINGHOSE FÜR DEN KOPF

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Auch cool

9. beliebtester Vorname mit G: Gaylord

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War uns so auch nicht bewusst. Wer’s nicht glaubt, schaue hier.

An dieser Stelle noch kurz was für die Bildung. Der Name stammt ursprünglich vom französischen “Gaillard” ab:

Für das französische Gaillard existieren zwei Herleitungen:

  • Mit der Bedeutung „stark, kräftig“ vom gallischen galia „Kraft, Stärke“ und der Endung -ard.
  • Vom altfranzösischen gaile „fröhlich, lustig“, welches einen germanischen Ursprung hat.

Als alter Ortsname existiert das Château-Gaillard, welches Richard Löwenherz ab 1196 in der Normandie erbauen ließ. Mit französischen Protestanten gelangte der Name nach England, die ersten dürften während der Regentschaft Eduard VI. (ab 1547) dort sesshaft geworden sein. Danach wurde dort der Name zu Gaylord anglisiert. Gaylord ist daher besonders mit den Hugenotten assoziiert. Zum altfranzösischen gaile gab es im Mittelenglischen ein Pendant mit ga(i)le „heiter, rauflustig“. Im Englischen wurde es später zu gay und im französischen entwickelte es sich zu gai bzw. gaie.

aus: Wikipedia

 

Danke, Thomas!

Crown Shyness – Wenn Baumkronen Abstand halten

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“Die Natur ist der größte Künstler.” sagt der Künstler. Es ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt, aber es gibt Baum-Sorten, die auf Höhe der Kronen einen zarten Respektabstand vor den anderen Bäumen halten. Der Effekt nennt sich Crown Shyness und kommt fast überall auf der Welt vor. Hypothesen für das Vorkommen gibt es viele, wir belassen es beim Blick in den Himmel und sagen: Schön. Einfach “tree shyness” googeln und treiben lassen.


via colossal

The Evolution of Trust: Ein kleines Browsergame erklärt die Welt

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Man hört’s ja ständig: Die Leute werden immer misstrauischer. Ob’s denn stimmt, oder nicht: Es gibt eine Menge Theorien darüber, warum das so ist. Ganz vorne stehen natürlich die großen Schlagworte wie Kapitalismus, Habgier, Unsicherheit, Ungleichheit, Informationsflut und wie sie alle heißen. Am Ende steht aber doch immer die Angst, weniger zu haben als der jeweils andere; dass man benachteiligt wird. Dumm nur, dass diese Angst auch das eigene Verhalten beeinflussen kann. Und damit dann auch das derjenigen, mit denen man interagiert. Und, dass deren Reaktionen wiederum Einfluss auf die eigene Einstellung haben… sodass wir auf diese Weise letztlich ein System prägen, das dann wiederum uns prägt.

Dieses Problems hat sich Nick Case in einem, wie wir finden, ziemlich gelungenem kleinen Online-Game angenommen. Er erklärt mithilfe der Spieltheorie am Beispiel des Prisoner’s Dilemmas, wie sich Ver- bzw. Misstrauen verselbstständigen kann. Was am Anfang ganz banal beginnt, wird schnell zu einem komplexen Prozess: In Abhängigkeit der Anzahl der unterschiedlichen Charaktere, die am Spiel teilnehmen, deren Art, Entscheidungen zu treffen, der Größe des potentiellen Gewinns, der Missverständnisrate und der Anzahl von Interaktionen, die sie miteinander haben, kommen vollkommen unterschiedliche Ergebnisse heraus. Spielenswert!

Nick macht übrigens auch sonst noch sehr geilen Scheiß – ideal für solche grauen Sommertage.

via

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