Rassisten ohne Grenzen – Ausländer verhindern, Fluchtursachen bekämpfen

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Das Problem mit Ausländerfeindlichkeit ist vor allem die extrem kurzsichtige Herangehensweise der Ausländerfeinde. Dabei weiß auch der 24-Stunden-Hetzer: Ausländer wachsen bei uns nicht auf dem Baum, die kommen her, weil’s woanders so trostlose ist, dass Menschen sogar ihre Heimat hinter sich lassen. Fakt ist: Wer möglichst wenige Ausländer um sich haben möchte, muss Fluchtursachen bekämpfen. Weite Teile der Entwicklungshilfe stammen nicht etwa aus den Köpfen linksgrüner Namenstänzer, sondern aus den Thinktanks knallharter Geopolitiker, die exakt ein Ziel verfolgen: Ausländer von den eigenen Grenzen fernhalten. Ein knallharter Rassist, der mit aller Leidenschaft die Ausländerquote in Deutschland senken will, sollte vor allem humanitäre Projekt unterstützen, gegen Waffenexporte demonstrieren und zum Friedensaktivisten umschulen. Ein schönes Beispiel ist der Verein Rassisten ohne Grenzen, der Entwicklungshilfe im Sudan betreibt, damit die Sudanesen schön von Deutschland wegbleiben. Das Motiv muss man nicht teilen, aber mit solchen Rassisten könnten wir arbeiten. Würde es sie geben.

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