Randale im Apple Store – Ein Franzose hat die Schnauze voll

in Krieg by

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Unser Mann des Tages ist ein unbekannter Mann aus Dijon und wir sagen hier vorweg: Gewalt ist keine Lösung. Aber mit einer Boule-Kugel in den Apple-Store zu kommen, um damit Geräte im Wert von 50.000 EUR zu zerstören, ist für uns mehr Statement als Vandalismus. Denn Apple ist ein Saftladen. Punkt. Der Mann war unzufrieden mit dem Kundenservice im Apple Store, was lediglich das Fass zum Überlaufen brachte. Die Vollspinner aus Cupertino haben in den Jahren nach Jobs aus der ganzen Marke den Oberspacken im Technologiesektor gemacht – das muss man in so kurzer Zeit erstmal schaffen.

Mit Schrecken erinnern wir uns an Tim Cooks Schnapsidee, Millionen iPhones per Update mit einem U2-Album zu infizieren. Tränen gelacht haben wir bei der Präsentation der Apple Watch. Geradezu brüllen müssen wir, wenn Kollege Max Williams seinen 89 Euro Multiport-Adapter auspackt, weil man sein neues MacBook nicht gleichzeitig laden und mit einer externen Festplatte verbinden kann. Geschenkt.

Wenn man aber dann mit einem defekten Gerät in der Schlange vorm Apple Store wartet, bis einer dieser Scientologen im blauen Shirt genervt von seinem Ross steigt, dann kann man schon mal durchdrehen. Wir merken uns: Es gehört offenbar zur Shop-Policy, randalierende Kunden nicht festzuhalten. Macht was draus.


via kfmw

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