In welchem Alter lernt man Ablehnung? Ein Zufallsexperiment

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Anlass war eine Kostümparty. Ergebnis war eine interessante Erkenntnis.

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CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP sind anscheinend auf einem guten Weg.

Martin Menke, Jens Peschel and 358 others like this

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Tim Hendrik WalterDa hat die FDP sich übertölpeln lassen. Ich fordere Umsatzteuererlass für Oktoberfesterlöse, BIO-Müsli und Anwälte.

16 hours ago   ·  6
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Tim HausmannIch wäre ja für eine ökologische Obergrenze in der Digitalisierung

12 hours ago   ·  2
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Moe Sycon4. klingt schon wieder nach Ramsauer, wa Basti Chaser?

11 hours ago
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Majid Mehrafza*INNEN-Ministerin HAHAHHAHAHAHAHHA

13 hours ago   ·  4
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Tobias HasselwanderJez, endlich vernünftige Promillegrenzen!

16 hours ago   ·  2

1 Reply

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Mike Mikesch Kasulke"*innen-Ministerin" made my day.

10 hours ago   ·  1
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Dan Gmodesignz*innen-Ministerin ...pure gold! 🤣

9 hours ago   ·  1
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Raymond RothMeine Güte, ist das flacher Humor.

15 hours ago

2 Replies

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Pascal SawatzkiAdrian Ebert Marco Muß

16 hours ago   ·  1

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Lucas DresselRobert Namur

10 hours ago   ·  1
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Moritz DürrschnabelJonas Oelze Erik Berg

15 hours ago
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Philipp StraubMarc Steinsberger Pierre Bounin

13 hours ago
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Birk EnwaldVeit

16 hours ago
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Jan MüllerMax Bauer

12 hours ago
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Jan EltingPhilipp El

9 hours ago
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Lucas KullmannChristopher Jung

13 hours ago
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Head-Autor und Grüßaugust vom Browser Ballett. Präsentiert hier seit 2010 alles Wissenswerte aus der Welt der sehr guten und dramatisch schlechten Ideen. Besuchen Sie mich doch mal bei der Arbeit: https://www.facebook.com/bohemianbrowserballett/ https://twitter.com/BrowserBallett

  • Spring

    Kann ich nicht bestätigen. Ich bin als Kind auch zum Kindergartenfasching als Prinzessin gegangen und die anderen Kinder haben mich damals ziemlich ausgelacht. Denke eher das das hier ein fake ist.

    • Domitian

      Sehe ich auch so

  • M. Sc. Ingeborg

    Puh – schwieriges Thema. Das Thema fass ich nicht mal mit der Kneifzange an.

    • Hase

      Was ist daran bitte schwierig. Lass die Menschen so glücklich sein, wie sie sein wollen. Auch wenn das nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Es gibt nämlich tatsächlich noch andere, als nur die eigene Sicht der Dinge. Und möge sie noch so unkonventionell sein.

    • BlackElf

      Eigentlich ist das Thema nur schwierig, weil die meisten Eltern meinen DEN Erziehungsweg zu gehen. Und wehe es wagt sich einer, es anders zu machen, da können ja dann nur psychisch gestörte Massenmörder oder Mobbingopfer bei rauskommen xD
      Interessant finde ich übrigens, dass es überhaupt kein Thema ist, wenn ein Mädchen sich als Pirat oder Müllmann verkleiden möchte, aber wenn ein Junge Prinzessin sein möchte dann wird groß geschrien…

  • Horst

    Kinder sind auch bekannt dafür, dass sie im Umgang miteinander total liebenswert sind. Die Prügeln sich nicht, mobben nicht und werfen auch keine Bauklötze nach dem kleinen Horst weil er gerade nicht mitspielen soll. Sicher gibt es solche und solche. Aber genauso gibt es die unter Erwachsenen, Kinder von Eltern die sich über sowas lustig machen würden, wären tendenziell sicher auch eher dazu geneigt das Kind zu ärgern. IMO wieder so eine rührselige Kinderstory die nicht unbedingt wahr sein muss.

  • böh

    -fast- 4 jahre alt. das bewusstsein für mädchen oder junge entwickelt sich etwa mit 4. dann registrieren auch kinder die unterschiede und entdecken die gesellschaftstypischen zuschreibungen, leider.

  • Dax

    Denke auch, dass es sich hier eher um ein schwülstiges Political Correctness-Märchen handelt.

    • blah

      den kids is es in diesem alter noch latte ob das ein jungs oder mädchenkostüm is. die checken den unterschied noch nicht. kann man in jedem scheiß Pädagogik buch nachlesen. hat nix mit nem “schwülstigen Political Correctness-Märchen” zu tun.

      deine meinung ist zum kotzen.

      • Tom

        Seine Meinung ist nicht zum Kotzen. Es ist eine Meinung, die du neoliberaler, zwangstoleranter, Prinzessinenkleidtragender, ewig angepasster Internetheld zu ertragen hast! Es ist durchaus auch in Ordnung seinem Jungen keine Mädchenkleider anzuziehen.

        • Dominik

          Ich bitte dich, mal zu recherchieren, was “neoliberal” bedeutet.

          • Herb

            Wenn der Junge es selber so wollte, gibts da tatsächlich nur eine richtige Entscheidung. Dann ist es nämlich NICHT in Ordnung, seinem Jungen keine Mädchenkleider anzuziehen.

        • Trias

          Zur Meinungsfreiheit gehört auch, dass man die Meinung von jemand anders zum Kotzen finden darf.
          Die korrekte Bezeichnung ist übrigens nicht “neoliberal” sondern “linksgrüner Gutmensch(tm)”

        • Siedes

          Es ist keine Meinung, wenn eine Mutmaßung geäußert wird, sondern einfach nur Mitteilung von sog. gefährlichen Halbwissen. 😉

    • freddy

      denke auch das das wieder gesteuerter polical correctnees mist ist.klingt lles eher unglaubwürdig.natürlich gibts hier so fanatiker die das verteidigen werden,bis aufs blut 😉

      • Dude

        BIS.AUFS.BLUT! Womit du Recht hast.. Die Socialmedia Bildungselite haut mal wieder kräftig auf den Putz und flamed sich selbst in Grund und Boden.

    • Dachs

      Ja genau, vermutlich ist es eine Kampagne der Linken und Grünen, die versuchen, die Medien unter ihre Kontrolle zubringen und eine Meinungsdiktatur errichten wollen.

  • Sanchez

    Was ist das für eine Einstellung? “Okay, mein Sohn möchte in Mädchenkleidung auf die Party, also darf er das. Alle Erwachsenen machen sich über ihn lustig, aber wir stehen dazu.” Als Eltern hat man die Aufgabe, Unheil von seinen Kindern fernzuhalten. Mein Sohn ist 3 und ich würde ihn nie in Weiberfummel zu einer Party lassen. Wir leben in einer Kleinstadt, da kennt man sich. Wenn er heute in Mädchenkleidung rumläuft, erinnert sich man daran noch in zehn Jahren. Er wird von Anfang an als Freak abgestempelt. Davor bewahre ich ihn lieber.

    • Berna

      Was für eine fürchterliche Einstellung! Eltern sind dafür da, ihre Kinder selbstbewusst zu erziehen und ihnen die Kraft geben, zu sich zu stehen, egal wie sie sich entwickeln. Das Schlimmste, was Eltern tun können, ist, ihren Kindern von klein auf die Sicht zu vermitteln, dass das, was die anderen über ihn denken, wichtiger ist als das, was es selbst für richtig hält. Und ich finde, der Vater (sollte das tatsächlich passiert sein) verhält sich genau richtig: Er steht zu seinem Sohn trotz der Dummheit um ihn herum.

    • uäääh

      ohgottohgottohgott. tut mir leid, dein kind.

      • Carbonara

        Sanchez’ Sohn ist in deinen Augen also bemitleidenswert, weil sein Vater ihn keine Mädchenklamotten in der Öffentlichkeit tragen lässt?

        Schöne neue Welt..

        • muhhu

          Ja, schöne neue Welt, in der der Wille des Kindes anscheinend in der zweiten Reihe steht.

    • issdiekartoffel

      Damit hast Du genau erfasst, weshalb gesellschaftliche Strukturen so stabil sind. Die soziale Kontrolle, durch positive und negative, wirkt auf das Verhalten und fügt uns in unsere sozialen Rollen.

      Das erst einmal nicht schlecht, da ja nur auf diese Weise überhaupt Gesellschaft möglich ist. Und es soll auch nicht biologische Unterschiede verneinen. Aber das Frauen Kleider tragen und Männer Hosen ergibt sich meiner Meinung nach nicht zwangsläufig aus einem Naturdeterminismus. Und kann dann auf diese Weise auch hinterfragt werden.

    • Flosn

      Sanchez – bitte bleib in deiner Kleinstadt…

  • Ich geb korrekt

    Warum fake? So spektakulär ist die Aktion und die Reaktion auch wieder nicht.

    Kleine Kinder nehmen sowas gar nicht wahr – erst später werden die stereotypen Verhaltensweisen eingetrichtert…

    • vogelgippe

      spektakulär ist das nicht. aber die eltern, besonders die mutter, wenn an dieser geschichte was wahres dran ist, ist einer ideologie aufgesessen, die durchaus mit sekten zu vergleichen ist. wenn ich das wort ‘gender’ in diesem zusammenhang schon lese oder wie weiter oben den namen judith butler, fällt mir nur ‘restenhirnt’ dazu ein.

  • Hawl

    Ich bin ja auch der Meinung, dass jeder tun und lassen soll was er möchte. Aber das scheint wirklich wieder Propaganda für diesen unwissenschaftlichen Schwachsinn namens Gendertheorie sein. Und wer glaubt, eine Gesellschaft könnte ohne Rollenerwartungen an ihre Mitglieder existieren, der hat wirklich keine Ahnung von Gesellschaftstheorie etc… Und von Biologie sowieso nicht. Ich frage mich, wie lange es dauert, bis das Biologismusgesülze wieder anfängt…

    • issdiekartoffel

      Das Gendertheorien nicht so falsch liegen, könnte man vielleicht an den Konflikten intersexueller Menschen ablesen. Hier wird eigentlich deutlich, folgt man Butler diesem Beispiel, dass Geschlecht gesellschaftlich konstruiert, aber genauso Natur ist.
      Das Problem ist aber, dass unsere Definitionen von Natur selbst gesellschaftliche Konstrukte sind.
      Letztendlich ist es schwer auseinanderzuklamüsern, was nun Natur ist und was durch gesellschaftliche Konstruktionen Natürlichkeit erlangt hat.

      • Kneifzange

        Natürlich sind auch naturwissenschaftliche Theorien von Menschen konstruiert. Allerdings kann man ihre Aussagekraft nachprüfen, was bei der Gendertheorie schlichtweg nicht möglich ist. Und dennoch nimmt diese Theorie für sich in Anspruch, dass der biologische Einfluss auf den Mensch wenig bis gar nicht vorhanden ist. Das ist allerdings schlichtweg nicht nachweisbar, und trotzdem wird dieser geistig-intellektuelle Brechdurchfall systematisch als politische Ideologie durchgeboxt.

        • issdiekartoffel

          Man kann letztendlich nicht von “der” Gendertheorie sprechen. Da gibt es verschiedene Strömungen.
          Ich denke auch, dass zwischen politischen und philosophischen/sozialwissenschaftlichen Feminismus differenziert werden sollte.

          Das Sex und Gender zwei unabhängige Kategorien sind, ist vor allem bei der zweiten Frauenbewegung hegemonial gewesen und ist auch heute dominant im politischen Feminismus.

          Die dritte Generation, zu der meines Wissen auch Butler gehört, sagt letztendlich, dass Natur gesellschaftlich konstruiert ist. In dieser Konsequenz träfe dies dann auch auf die Objektivität der Naturwissenschaft zu.

          Was wir als objektiv erfassen ist ebenfalls historisch gewachsen: Zu glauben Naturwissenschaft wäre über alle Kontingenz objektiv, ist naiv positivistisch.
          In der Antike während der Athener Demokratie, wurde Männlichkeit und Weiblichkeit nicht als Dualismus konstruiert. Man ging von einem Kontinuum heißer und kalter Körper aus. Ein heißer Körper wäre heute ein Mann und ein kalter eine Frau. Dazwischen gab es alle möglichen Abstufungen. Sklaven wurden durchweg als kalt angesehen.
          Die Ausbildung des Dualismus würde ich vermutlich auf die semitische Religionen wie das Judentum und Christentum zurückführen. Dort findest man eine klare Trennung zwischen Gut und Böse, Unschuld und Erkenntnis, Chaos und Ordnung und so weiter…

          In der Philosophie Descartes wurde dies dann auf die Spitze getrieben indem er Körper und Geist voneinander getrennt hat.

          In der anderen Kulturen gibt es andere Definitionen von Geschlecht und in diesen Kulturen erscheint diese abweichende Ordnung genauso objektiv, wie sie eben uns erscheint.

          In der dritten Generation der Frauenbewegung wird die Objektivität dekonstruiert, aber das bedeutet nicht das etwas Natürliches verneint wird, wir haben aber keinen Zugang mehr zu diesem vordiskursiven Zustand. Denn wir können uns nicht mehr in den Zustand versetzen, in der die menschliche Kultur kaum ausgebildet ist.

          Es sollte aber klar sein, dass sich so eine Sicht kaum plakativ vermitteln lässt, der Feminsmus müsste implodieren, würde man diese Position vertreten.

          Ähnliches sieht man übrigens auch bei Marx. Der politische Marx versucht den Sozialismus voranzubringen und verfasst das kommunistische Manifest.
          Aber Marx als Philosoph hat nicht so richtig daran geglaubt, dass der Kapitalismus bald zusammenbrechen würde.

        • issdiekartoffel

          Man kann letztendlich nicht von “der” Gendertheorie sprechen. Da gibt es verschiedene Strömungen.
          Ich denke auch, dass zwischen politischen und philosophischen/sozialwissenschaftlichen Feminismus differenziert werden sollte.

          Das Seks und Gender zwei unabhängige Kategorien sind, ist vor allem bei der zweiten Frauenbewegung hegemonial gewesen und ist auch heute dominant im politischen Feminismus.

          Die dritte Generation, zu der meines Wissen auch Butler gehört, sagt letztendlich, dass Natur gesellschaftlich konstruiert ist. In dieser Konsequenz träfe dies dann auch auf die Objektivität der Naturwissenschaft zu.

          Was wir als objektiv erfassen ist ebenfalls historisch gewachsen: Zu glauben Naturwissenschaft wäre über alle Kontingenz objektiv, ist naiv positivistisch.
          In der Antike während der Athener Demokratie, wurde Männlichkeit und Weiblichkeit nicht als Dualismus konstruiert. Man ging von einem Kontinuum heißer und kalter Körper aus. Ein heißer Körper wäre heute ein Mann und ein kalter eine Frau. Dazwischen gab es alle möglichen Abstufungen. Sklaven wurden durchweg als kalt angesehen.
          Die Ausbildung des Dualismus würde ich vermutlich auf die semitische Religionen wie das Judentum und Christentum zurückführen. Dort findest man eine klare Trennung zwischen Gut und Böse, Unschuld und Erkenntnis, Chaos und Ordnung und so weiter…

          In der Philosophie Descartes wurde dies dann auf die Spitze getrieben indem er Körper und Geist voneinander getrennt hat.

          In der anderen Kulturen gibt es andere Definitionen von Geschlecht und in diesen Kulturen erscheint diese abweichende Ordnung genauso objektiv, wie sie eben uns erscheint.

          In der dritten Generation der Frauenbewegung wird die Objektivität dekonstruiert, aber das bedeutet nicht das etwas Natürliches verneint wird, wir haben aber keinen Zugang mehr zu diesem vordiskursiven Zustand. Denn wir können uns nicht mehr in den Zustand versetzen, in der die menschliche Kultur kaum ausgebildet ist.

          Es sollte aber klar sein, dass sich so eine Sicht kaum plakativ vermitteln lässt, der Feminsmus müsste implodieren, würde man diese Position vertreten.

          Ähnliches sieht man übrigens auch bei Marx. Der politische Marx versucht den Sozialismus voranzubringen und verfasst das kommunistische Manifest.
          Aber Marx als Philosoph hat nicht so richtig daran geglaubt, dass der Kapitalismus bald zusammenbrechen würde.
          Für das Marketing des Sozialismus wäre aber letztere Position kaum zielführend gewesen sein.

  • Cathy

    Mein Bruder ist mit 2 oder 3 Jahren als Rotkäppchen gegangen und ich (weiblich) bin als Kind ziemlich oft als tapferes Schneiderlein (schön mit Bart usw.) gegangen. Hat keinen interessiert, wir hatten immer Spass, meine Mam hat alles mitgemacht. Ich wundere mich über die Diskussion..

  • Einhornfan

    Kinderideen sind leider fast immer nur so semigeil. Wenn ich auf meinen 4 jährigen Neffen gehört hätte, wäre mein Hund im Backofen gelandet, weil er ja so naß war.

  • Trias

    Das Tolle an Kindern ist, dass ihnen Political Correctness und Gendertheorie völlig Wumpe sind.
    Wieso haben denn hier schon wieder alle Sand in der Vagina?

  • Rekja

    Was soll diese Diskussion eigentlich? Selbst auf dem Gymnasium gab es doch Leute die in Mädchenklamotten zu Fasching sind, schön mit Gummititten. Wo liegt denn das Problem? Kostümparty ist Kostümparty. Alleine diese Diskussion bringt mich dazu, auf der nächsten irgendwie gearteten Kostümparty als Prinzessin aufzutauchen. Meine Freundin muss dann halt als Biest gehen, aber was solls :p

    Mal ehrlich: wenn das Kind gerne als Prinzessin gehen will, lasst ihm doch den Spaß.Warum gibt es denn da eine Diskussion, das schadet doch niemanden. Und wenn ihr auf eurem Dorf alle so verstockt seid, dann nehmt ebendiesen aus dem Allerwertesten und werdet mal locker.
    Viel Spass 😉

  • truelife98

    Most people are dumb idiots.

  • Nightbyte

    Ist es ok, wenn ich meinem Sohn einen Mädchennamen gebe? Ich würde ihn gerne Sue nennen.

  • Mitleserin

    Ich finde, das klingt erschreckend realistisch, und wundere mich, dass so viele hier es als Fake abtun – vor allem diejenigen, die gleichzeitig schreiben, sie würden ihren Sohn nie im “Weiberfummel” zu einer Party gehen lassen. Ich finde es schlimm und feige, seinen 3(!!!)jährigen Sohn statt zur Unabhängigkeit in seiner Kleiderwahl zur Anpassung zwecks “Vermeidung von Unheil” zu zwingen – das ist doch genauso, wie wenn eine Frau keinen Rock anzieht, um eine Vergewaltigung zu vermeiden. Die bigotten, verächtlichen Erwachsenen sind doch die, die sich mit ihren degradierenden Kommentaren zurückhalten müssen, nicht das Kind in seiner Kostümwahl!

  • DeineMutter

    Ich habe 2 Töchter, die auch mit ferngesteuerten Autos, Star Wars, Skyrim und Minecraft spielen. Und auf Barbies und Rosa stehen. Ich finde Mädchen können alles, was Jungs können (ausser zielsicher im stehen pinkeln vielleicht). Trotzdem gehört zur Erziehung meiner Meinung nach auch, Anhaltspunkte zur Identifikation zu geben. Kinder mögen keine undefinierten Zustände. Das macht sie unsicher. Die Leute, die hier über maximale Offenheit in der Kindererziehung reden, haben wohl selber keine. Woher sollen Kinder wissen, wias die richtige Reaktion in einer bestimmten Situation ist? Das lernen sie. Wenn man sie nicht anleitet oder ihnen Möglichkeiten verschafft, sich adequate Verhaltensweisen anzueignen, werden sie im Umgang mit anderen Menschen ständig Probleme haben, da ihnen das Handwerkszeug fehlt, Ursache und Wirkung vorherzusehen. Seinen Kindern alles zu erlauben und alles zu ermöglichen wird sie nicht glücklich machen. Das Gegenteil ist der Fall. Sie fühlen sich ‘disconnected’ von den Menschen. Und offtopic:Wenn man Kindern alles gibt was sie wollen, erwarten sie später von der Welt da draussen, dass sie ihnen auch alles schenkt ohne dass sie dafür etwas tun, achten oder respektieren müssten.
    Ontopic: Wenn die Story stimmt, finde ich es gemein von den Eltern. Die konnten nicht wissen, wie die Kinder reagieren. Die Fälle, die ich kenne, endeten in Gelächter und Spott. Kinder können durch ihre ehrliche Art ziemlich grausam sein, da gibts noch keine politcal correctness Filter. Kinder arbeiten mit einfachen Bildern/Rollen, idiotisch einen 4 Jährigen mit dem Rollenverständnis eines aufgeklärten Erwachsenen loszuschicken.

  • haywood jablome

    Junge (fast 4) geht als Prinzessin zur Verkleidungsparty – so what!?

    Die gute Nachricht ist doch, dass die Menschen, die das schlimm oder verwerflich finden, langsam aussterben. Man muss sich nur mal die vollen Buchsen von z.B. Tom und Sanchez hier ansehen um zu erkennen, wohin der Wind umschlägt!

    Die Zeiten ändern sich, und das gefällt natürlich nicht allen, aber ich prophezeie mal: Die Ära der Chauvis ist fürs erste vorbei und in 10-20 Jahren werden bestimmte (meist männliche) Verhaltensweisen und Äußerungen überhaupt nicht mehr gehen und nur noch mit Kopfschütteln gestraft. So, wie heute auch die Eltern ihren Kopf schütteln, die es als Angriff auf ihre kleingeistige Gesellschaftsidee haben, wenn ein reizendes Kind Kleider trägt, die dem anderen Geschlecht zugeordnet werden.

  • Lucas Pluton

    Selbst wenn die Story ausgedacht ist, finde ich den Denkzettel gut. Ich
    mag den aufkommenden Individualismus. Leute, die mit einem engen
    Wertekorsett erzogen wurden (und es nicht ablegen
    können) tun mir Leid, weil Selbstverwirklichung in der
    Bedürfnishierarchie ganz oben steht. Lasst uns lieber heranwachsenden
    Köpfen sinnvolle Werte mitgeben statt Ängste vor sozialer Läuterung zu
    schüren. Ich sehe in den Kommentaren hier viele schleche Errinnerungen
    an eigene Erfahrungen mit sozialer (In-)Aktzeptanz. Es liegt an euch wer
    für was ausgelacht wird in der nächsten Generation.

  • Canny Watson

    ..und tatsächlich hat keiner begriffen, dass es egal ist ob die geschichte wahr ist oder nicht. Das sollte nicht Kern der Diskussion sein. Word.