Höhere Bildungsschichten dominieren Social Web – Nur nicht in Deutschland

Das ist doch mal eine interessante Statistik: Datenjournalist Andreas Grieß befasst sich dem Verhältnis Bildungsabschluss zu Social-Media-Nutzung in europäischen Ländern. Erkenntnis: Die Social-Media-Landschaft der Türkei wird mehrheitlich von Akademikern und Schöngeistern bevölkert und auch bei den Briten tweetet der Bildungsbürger leidenschaftlicher als der Lagerarbeiter. Deutschland blickt hingegen auf eine lange Tradition der top vernetzten Hetzer und Hohlbrote zurück, was dank Andreas Grieß sogar messbar ist. Diesen Artikel teilen wir erstmal über FB und Twitter.

In den meisten europäischen Ländern werden soziale Medien stärker bei Personen mit höheren Bildungsabschlüssen genutzt. Das zeigen Daten von Eurostat. EU-weit haben demnach 2014 rund 57 Prozent der Personen mit hoher formaler Bildung Soziale Medien genutzt. Bei den Personen mit mittlerer formaler Bildung waren es 47 Prozent und bei niedriger 34 Prozent. Deutschland und die Schweiz weichen von diesem Trend ab, der sich in den meisten europäischen Ländern abzeichnet.

Infografik: Höhere Bildungsschichten dominieren Social Web - außer in Deutschland | Statista
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Die Krankenakte des Todespiloten – Jetzt exklusiv für BILDplus-Abonnenten

Es gibt ja Medien, die sich dieser Tage auf ihre Informationspflicht berufen und den Vorwurf von sich weisen, mit der German-Wings-Tragödie aufs Hässlichste Kasse zu machen. Und dann gibt’s die BILD. Die veröffentliche heute nicht nur Foto und Nachnamen des Co-Piloten (von uns verpixelt) sowie exklusive Aufnahmen des Hauses seiner Eltern, sondern fährt damit auch noch eine tolle Kampagne für das BILDplus-Abo. “Jahrhundertchance” hätte das der alte Axel Springer genannt.

bildplus

Geheimnisvoll verschwindet die Zeile mit den Details aus der mysteriösen Krankenakte des Todespiloten im Nichts. Na? Wär’s jetzt nicht ziemlich geil, unser Bezahlmodell zu testen?

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Das hier hat Springer-Chef Matze Döpfner übrigens gerade getweetet:

Wie zensiert man im Iran eigentlich Damen-Sportwettkämpfe?

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Die totale Durchsexualisierung des Sports durch das Abendland mag in der westlichen Welt niemandem mehr auffallen, im Iran stellt das TV-Sender regelmäßig vor gewaltige Aufgaben. Schwimmerinnen springen in obszön engen Badeanzügen ins Becken, Beach Volleyball ist vom Hardcore-Porno kaum noch zu unterscheiden. Soll man im Iran deshalb keinen internationalen Sport mehr zeigen? Nein. Stattdessen finden wir dort professionelle Zensurbalken-Schieber. Das ist schon ein Sport für sich.


Danke Benjamin

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