3,3 Tonnen Marihuana öffentlich verbrannt – Ein ganzer Bezirk stoned

Es war das Event des Jahrhunderts in einem Unterbezirk von Jakarta namens Palmerah und wir hoffen, es gab geile Musik und genug zu knabbern. Die Polizei stellte 3,3 Tonnen (!) Weed sicher und gab bekannt, den ganzen Shit öffentlich zu verbrennen. In der Folge versammelten sich unzählige Einwohner, um dem Spektakel beizuwohnen. Während die Polizisten Schutzmasken trugen, filterte der Rest vom Schützenfest die volle Dröhnung. Ein Tag, an den man sich noch lange erinnern wird.

A number of residents—including journalists—in the Indonesian neighborhood reported feeling dizzy, headaches and intoxicated when the plume of smoke blew into their streets.


via dangerous minds

Lame Ad – Ricky Gervais im langweiligsten Spot aller Zeiten

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Der spannendste Werbespot des Monats ist obektiv gesehen der langweiligste Spot aller Zeiten. Aber genau das ist der Gag: Der australische Mobilfunkanbieter Optus fragte für seine Netflix-Integration Ricky Gervais an, ob er nicht Bock auf einen Werbespot für das neue Feature hätte. Gervais antwortete wahrheitsgemäß: Nein. Ich habe keinen Bock auf den Aufwand und wie Euer Scheiß konkret funktioniert, weiß ich nicht, will ich auch gar nicht wissen. Optus sagte: Das reicht uns völlig als Spot. Hier das Ergebnis:


via awesomer

Das Corporate Design der Bundesregierung und die BundesSerif

Wir wehklagen jeden Tag über den Verein, aber über den Look der Bundesregierung hat sich bislang noch keiner ausgelassen. Wie gerne würden wir sagen: Ihr seid nicht nur scheiße, Ihr seht auch noch scheiße aus. Können wir aber nicht. Denn nicht nur sind die Schriften BundesSans und BundesSerif très chic, auch das Corporate Manual der Bundesregierung macht einen sehr eleganten Eindruck. Unser Lieblings-Element: Der korrekte Einsatz der Adlerkralle. Die Schriften gibt’s übrigens (noch) nicht auf “alternativen Bezugskanälen”. Haben schon gesucht.

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via samvimesmusic

Lernmaterialien aus der Hölle – Das Ikarus Informatik-Schulbuch

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Sandra Schön von der Salzburg Research Forschungsgesellschaft beschäftigt sich hauptberuflich mit der Frage: Wie sollen Kinder heute lernen? Umso intensiver der Schock als sie spaßeshalber im Ikarus Informatik-Schulbuch ihrer Tochter blätterte. Auf knapp 160 Seiten wird da die komplette Bildungsmisere in puncto Neue Medien (wie man im Erscheinungsjahr 2004 noch gesagt hat) bebildert.

So ist das Buch in Ansatz und Sprache perfekt für die Generation Ü80, die auf den letzten Drücker doch noch mal dieses Internet kennen lernen wollen.

Elektronisch übermittelte Nachrichten sind Objekte der Klasse Nachricht. Sie können Objekte der Klasse Anhang enthalten.

Unter anderem warnt das Buch vor Chaträumen (wann waren wir das letzte Mal in einem Chatraum?) und erklärt die Wahl eines Pseudonyms als feige. Was das mit Informatik zu tun hat, weiß nur der Oldenbourg-Verlag. Wir denken gerade an Bildungspolitiker am Aschermittwoch, die ins Bierzelt donnern: Bei uns ist der Informatikunterricht seit 2009 Standard! Sandra Schön sieht die Sache so:

Ernsthaft: Dann lasst das einfach mit dem Schulfach Informatik sein. So bringt’s das auch nicht. Wenn sich Informatikunterricht im Jahr 2015 an diesem oder so einem Buch orientiert, kann man genau genommen auch gleich darauf verzichten. Weder vermittelt man damit hilfreiche Grundlagen, noch macht man Lust darauf, mit informatischen Kenntnissen die Welt zu gestalten.

seite
via sandra schön

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