Behandelt wie ein Scheißhaufen – Ein Youtuber rechnet mit Mediakraft ab

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Heute gratulieren wir Youtuber Simon Unge zu einer feinen und nicht ganz unwichtigen Abrechnung mit der Youtuber-Vermarktungsagentur Mediakraft. Dass sich viele Youtuber da in letzter Zeit gefühlt haben, wie die Alt-Dirnen im Tschechen-Puff, ist kein Geheimnis. Aber jeder, der plaudern wollte, wurde offenbar massiv bedroht. Den Schlecky-Silberstein-Eier-aus-Stahl-Award gibt’s für die Schließung seiner Kanäle, die per Vertrag Mediakraft gehören und monatlich 30 Millionen Views generieren. Richtig gehört: 30 Millionen.

Die Zahl ist ein guter Gradmesser dafür, wie unendlich Unge abgefuckt wurde. Wer sich hin und wieder mal auf die Beiträge von “Mediakraft-Künstlern” verirrt, der kommt sich vor, wie bei Shopping-Sendern für Kinder. Das ist schon kein Product Placement mehr, das grenzt an Doppelpenetration auf Markenbasis. Entsprechend hartnäckig hält sich der Verdacht, dass da kurzfristig und bis zum letzen Tropfen alles aus den Kids, die den in der Regel den ersten Vertrag ihres Lebens mit Mediakraft eingegangen sind, herausgequetscht werden sollte. Ziel der Veranstaltung: Der berühmte Exit – alles verkaufen und Urlaub machen. Für Unge, der seinen Ausstieg mit dem Hashtag #Freiheit passend garnierte, geht’s jetzt von vorne los, wobei sein neuer Kanal ohne einen einzigen Clip schon 324.000 Abonnenten hat. Wir wünschen alles Gute.

BABOBA vs. PEGIDA – Kampmann, Grabowski und Freunde beziehen Stellung

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Es ist der heißeste Trend des Winters: Fremdenfeindlichkeit ist wieder in. Das Volk demonstriert seinen Willen in immer mehr Städten und fragt mutig: Können so viele Menschen denn wirklich alles Vollidioten sein? Natürlich nicht. Schon immer war die Masse klug, während sich die dumme Minderheit in Politik, Kultur und Medien gerettet hat. Unser Conrad ist wie immer ratlos. Und wie immer, wenn er nicht weiter weiß, befragt er sein Evangelium namens Bang Boom Bang. So sieht man in Unna die Ereignisse:

Alles für die Familie – Alle Grabowskis in einem Film!

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Wir weinen hier gerade Ozeane vor Glück, sind aber auch verlegen, weil wir schon vor so langer Zeit aus der Kirche ausgetreten sind. Es gibt nämlich doch einen Gott! Ach, was sagen wir, es gibt hunderte. Anschnallen: Ralf Richter spielt wieder den Kalle Grabowski. Aber das ist noch lange nicht alles. Im gleichen Film spielt er auch noch Puff-Pate Harald Grabowski aus Goldene Zeiten sowie den Grabowski aus Was nicht passt wird passend gemacht. Noch nicht Hosianna schreien, es wird noch besser: Ralf Richters Sohn Maxwell Richter spielt auch mit! Das ist Grabowski hoch drei! Die Story ist doch scheißegal und dass Peter Torwarth nicht Regie führt, soll uns auch nicht kratzen. Viel wichtiger ist die Kohle. Die gibt’s nämlich noch nicht, sondern will erst per Crowdfunding oder wie Ralf sagt “Crowdfounding” eingesammelt werden.

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250.000 Steine müssen zusammenkommen, was für einen unabhängigen Film nicht arschviel ist. Wir betteln Euch auf Knien darum an, da ein kleines wenig in den Beutel zu werfen. Wir werden ungefragt bis zum letzten Blutstropfen mithelfen. Wir haben schon genug Berlinale-Filme mit Lars Eidinger gesehen. Die waren alle wichtig und schwierig und hatten tolle, lange Einstellungen. Aber wenn es mal wieder Zeit für etwas ist, dann ist es Zeit für Grabowski. Amen.

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Zum Organisatorischen: Das Funding läuft noch sportliche 58 Tage, gezahlt wird genau hier. Wer keine Angst vor der Unsterblichkeit hat, der kann sich hier als Komparse vormerken lassen. Wer immer noch nicht überzeugt ist: Claude Oliver Rudolph spielt den Apachen.

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Hier alles, was Ihr sonst noch wissen müsst:


Danke Jörg

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