Das junge Actionkino aus Uganda

Hollywood, Bollywood, aber auch das europäische Art House Kino haben alle das gleiche Problem: Man ist gefangen in den Mechanismen der eigenen Branche. Echte Kreativität finden wir dieser Tage nur noch in Ugandywood. Die Ostafrikaner haben viel mit dem Dogma-Kino gemeinsam; nicht weil sie’s wollen, sondern weil sie’s müssen. Und genau diese Zwänge entfesseln Kreativität und führen zu den Regelbrüchen, nach der die internationale Filmszene im Stillen dürstet. Hier ein eindrucksvolles Beispiel:

Ugandan Cinema at its finest

Posted by Viral Thread on Thursday, April 23, 2015

 

Black Mass – Ein ganz einfacher Filmtrailer mit ganz viel Bums

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Bulger 2011

Es geht doch nichts über den ehrlichen Mobster-Film. Sie sollten Kinos eröffnen, die sich nur auf Gangster-Epen auf Basis echter Biografien konzentrieren. Wir wollen hier um Himmels Willen keine Kriminalität romantisieren, aber früher war Kriminalität einfach romantischer. Heute hat nichts zuletzt die moderne DNA-Analyse das Dirty Business in die Keller der Cyberkriminellen getrieben. Und über die kannste schlecht einen Film machen. Richtig Bock haben wir auf Black Mass mit Johnny Depp, den sie als Ray Liotta geschminkt haben, um glaubwürdig die alte irische Mobster-Legende James „Whitey“ Bulger zu spielen (warum man nicht den echten Liotta genommen hat, wissen nur die Produzenten).

Über Bulger kann man einiges nachlesen, wir überspringen die Story und feiern den Menschen, der es in knapp 2 Minuten Trailer schafft, uns mit nur einer einzigen Szene (mit Preview-Footage unterschnitten) ganz viel über einen sehr, sehr bösen Schweinepriester zu erzählen. Ja, auch die Wahl des Trailers ist eine Kunst für sich.


via devour

Bier küsst Vodka – Das neue Astra Rakete (Sponsored)

Früher hat man gefrotzelt: Wenn Dein Astra nicht schmeckt, dann kipp doch Vodka rein. Heute ist der Mix Astra-Voddi Realität. Damit richtet sich das Unternehmen an die Zielgruppe der Wirkungstrinker, die vor allem wollen, dass es ballert. Mit der Beigabe von Zitrus-Vodka und dem Claim “geht tierisch ab” verlässt Astra einmal mehr den verlogenen Pfad der Drink-Responsibly-Premium-Pilsener á la Berliner Kindl. Und damit fühlen wir uns als Konsumenten auf Augenhöhe angesprochen. Denn wir haben einen Faible für die Realität und sehen zum Beispiel wesentlich mehr eingepisste Hertha-Fans mit einem Kindl als die Entscheider, die uns von den filigranen Plakatmotiven entgegenzwinkern. Im Astra-Spot sehen wir entsprechend nicht Bernd und Klaus, die vor der Frankfurter Skyline auf den neuen Megadeal anstoßen, sondern Tiere beim Party machen und sich gegenseitig die Zunge geben. Astra – näher am Menschen.

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