Haddaway live in Berlin – 12 mal What is Love hintereinander

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Es wird das gigantischste Mega-Event, das die Pop-Welt je gesehen hat. Und dann auch noch umsonst und draußen. Wir holen die Mutter aller Europopper in die Hauptstadt für ein ausgewachsenes Turbo-Konzert. Problem: Eigentlich will man von Haddaway nur seinen größten Hit hören. Wie man von allen Künstlern doch eigentlich nur den größten Hit hören will. Den dafür aber auch gern 12 mal am Stück. Und genau so machen wir’s auch. Nur der Megahit, keine Albumfüller! Haddaway ist vergleichsweise preiswert zu haben, wir behalten uns vor, den Mann unterschiedliche Versionen spielen zu lassen und holen das nach, was MTV stets verpasst hat: What Is Love unplugged.

Es ist im Prinzip alles schlüsselfertig vorbereitet, allerdings steht die Bühne noch nicht. Betonung liegt auf noch. Wir haben uns mit unterschiedlichen Menschen zusammengetan, die eine offene und wetterfeste Bühne auf dem Tempelhofer Feld als Bürger-Vorschlag eingereicht haben und machen jetzt gemeinsame Sache. Jetzt müsst Ihr das Ding eigentlich nur noch hochvoten, so dass der Senat mit uns über die Einrichtung dieser Bühne diskutiert. Hier bitte mit Herz und Verstand voten und dann treffen wir uns alle mit Buffalos und Schnellfickerhosen am Feld. Hier ein bisschen Stimmung.

Kuh-Kunst mit Drohne – Derek Klingenberg malt mit Kühen auf Landschaften

Mehr Avantgarde geht nicht: Landwirt Derek Klingenberg macht den Kopf richtig weit auf und malt mit Kühen Smileys in die Landschaft. Der Pinsel ist dabei sein Truck, abgebildet wird das Ganze per Kameradrohne. Wie geil ist das denn!?! Die documenta 14 beginnt am 10. Juni 2017. Wenn Klingenberg dann keine Kuh-Porträts in den Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe malt, dann hat die Veranstaltung endgültig ihre Relevanz in der zeitgenössischen Kunst verspielt. Wir werden da sein und Kühe suchen.


via gizmodo

Der Harald Juhnke Weg kommt! Es fehlen noch knapp 30 Stimmen

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Es sieht sehr gut aus. Seit 2005 ist der Versuch, eine Straße nach Harald Juhnke zu benennen, immer wieder gescheitert, 10 Jahre später waren wir noch nie so nah dran. Denn erstmals dürfen die Leute entscheiden und nicht Politiker, die jeden Atemzug an den Chancen für die eigene Karriereplanung messen. Es wurde auf der Projektseite um das Pro und um das Kontra diskutiert, dabei kristallisierten sich zwei Meinungen heraus:

1. Warum soll ein Vollalkoholiker seine eigene Straße bekommen?  Gibt’s nicht Menschen, die mehr für andere getan haben, als ihnen den Cognac wegzusaufen?

2. Ein Juhnke-Weg ist für die Misfits. Es geht nicht nur um eine Person, es geht um die Tatsache, dass Menschen geehrt werden dürfen, die in Marktforschungsgruppen als definitiv nicht ehrbar eingestuft werden würden.

Wir vertreten Meinung 2, respektieren aber auch Meinung 1. Am Ende habt Ihr Besseres zu tun als für oder gegen einen zweimeterfünfzig langen Weg zum Gedenken an einen der größten Polarisierer Deutschlands zu stimmen. Aber sollte das Ding eines Tages auf das Tempelhofer Feld gepresst werden, dann ist das auch ein Denkmal für den gepflegten Mittelfinger, den Harald Juhnke von Herzen aber auch unter Schmerzen verkörpert hat.

Sollte es wahr werden, laden wir ein, gemeinsam zu den Klängen unseres neuen Haus- und Hof-Pianisten Maximilian ein schallendes Barfuß oder Lackschuh direkt auf dem Harald Juhnke Weg anzustimmen. Die ersten 50 Gäste kriegen einen symbolischen Orangensaft und einen konspirativen Flachmann. Hier ausnahmsweise mal ein Video, das wir bereits gepostet haben und hier der Link zum Abstimmen.Wir liegen leider mit dem Vorschlag noch ganz knapp hinten. Tut’s für Harald. Tut’s für die Misfits.

Mein erster Trip – Babys flashen auf Autobahntunnel

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Die Welt ist um ein weiteres Phänomen reicher, das jeder kennen darf: Babys reagieren auf Tunnel, wie Erwachsene auf die erste Einheit LSD: Whhhhoooooooooo, was passiert mit mir? Youtuber six mimi präsentiert hier eine Compilation der trippigsten Tunneldurchfahrten von Kleinstkindern. Wir abgestumpften Oldschooler, die nur noch über Chemie im Blut das Außerkörperliche abrufen können, sind neidisch. Merken uns aber: Man sollte viel mehr zum allerersten Mal machen. Überdies ein kleiner Tipp eines Menschen, der’s jetzt auch endlich mal geschafft hat: Habt ungeschützten Sex und zieht Euch die kleinen Glückspumpen. Ist wie LSD, nur ohne Anschaffungskosten – und ohne Bullen.


via the almighty nerdcore

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