Der unglaubliche Schreibtisch von Friedrich Wilhelm II.

berlin-secretary-cabinet-david-roentgen-germany

Mit dem Ding im Angebot würde IKEA locker an Alibaba vorbeiziehen. Problem: Der Sekretär von David und Abraham Roentgen kann niemals maschinell hergestellt werden. Die beiden Kunsttischler haben Ende des 18. Jahrhunderts den europäischen Möbelmarkt dominiert und ihre “Schreibtische” für Immobilienpreise verkauft. Dafür gab es dann Meisterwerke mit unzähligen Geheimfächern, Geheimfächern in Geheimfächern, Spring- und Federmechanismen, versteckte Spieluhren und weitere irrsinnige Schweinereien, die Geheimagenten-Herzen höher schlagen lassen.

Der spektakulärste Sekretär ging an Friedrich Wilhelm II. und darf als Weltwunder des Kunsthandwerks eingestuft werden. Am Metropolitan Museum of Art nahm man sich die Zeit, alle Features zu filmen und auf Youtube zu präsentieren. Zumindest alle bekannten Features. Die Roentgens lieferten alle ihre Möbel mit Gebrauchsanleitungen, von denen die wenigsten noch erhalten sind. Wer sich den Sekretär und viele weitere Arbeiten des genialen Duos aus der Nähe ansehen möchte, kann das übrigens im Berliner Kunstgewerbemuseum tun. Der Neffe vom alten Fritz hatte also das geilste Gadget seiner Zeit.


via geekologie

Wakeboard mit Elektromotor – Kein Mensch braucht eine Yacht

radinn-wakeboard-designboom01

board

Wir haben hier schon häufiger das Wasser-Jet-Pack und das Flyboard von Zapata-Racing abgefeiert. Auf den Produktvideos zu den turbinenbetriebenen Wasserspielzeugen wird dabei allerdings geschickt verschwiegen, dass der Antrieb von einem Jet-Ski kommt, der immer hinterhergezogen werden muss. Das schwedische Unternehmen radinn überzeugt dagegen mit einem Elektro-Wakeboard ohne versteckte Downer. Der leise Motor wird über einen Lithium-Akku mit Strom versorgt, die Schubkraft regelt der Surfer dabei über eine kabellose Fernsteuerung.

Und noch mal: Nirgendwo ein Jet-Ski. Das Ding kann man sich also so auf die Vespa schnallen und sich See, Fluss oder Meer aussuchen. Käme nicht unlässig, mit dem Ding von Neukölln bis Charlottenburg über den Landwehrkanal zu brettern. Und auch an die Trickser wurde gedacht: Im Produktvideo wird das RADINN bei 1:35 über eine Rampe geschickt. Mit knapp 15.000 EUR seid ihr dabei.


via gizmodo

Neulich bei der Notlandung – Rauch im Flugzeug und alle sind gut drauf

death

Aus der Serie “Dinge, die wir uns immer ganz anders vorgestellt haben.” Youtuber JukinVideo saß in einem Flieger, in dem plötzlich Rauch in die Kabine drang und FLAP die Atemmasken aus den Fächern fielen. Anstatt ins Cockpit zu rennen und dem Co-Piloten das Vater Unser ins Ohr zu schreien, filmte er das abgebrühte Treiben und wüssten wir’s nicht besser, würden wir sagen, der Rauch stammt aus einem großen Joint: In aller Seelenruhe werden die Smartphone-Games zu Ende gezockt und Fotos gemacht. Wenn das unsere natürliche Reaktion vor dem Tod ist, dann ist ja alles gut.


via nerddrugs

Im Schlaf zum Ziel – Das Kirchenfenster-Auto von Dominic Wilcox

stained1

Fahrzeugdesigner fristen ein trostloses Dasein. Mit etwas Glück darf man ein Concept Car für einen Messauftritt entwerfen, wirklich auf die Straße werden auch 2014 nur arschlangweilige Dosen gebracht. Dominic Wilcox ignoriert seine Chancen, jemals von einem Automobilhersteller angestellt zu werden, stattdessen baut er er das Auto, das er selbst gerne fahren würde. Oder besser gesagt: Von dem er gefahren werden würde. Sein Sleeper Car ist ein Entwurf für eine Zukunft der fahrerlosen Mobilität und so finden wir im Interieur auch nur eine Matratze. Google sollte schnellstens zu dem Mann Kontakt aufnehmen.

The vehicle is imagined as vessel for nighttime travel, accommodating only a bed inside; while the passenger rests, the car autonomously drives them to their destination. Wilcox proposes that ‘in the year 2059 it will be statistically proven that it is safer to ride in a computer controlled driverless vehicle than to ride in a human driven vehicle.

stained2

stained3
via design boom

Powered by WordPress. Designed by Woo Themes