Roger Köppel in der Schweigeminute – Das Dilemma eines Rechtskonservativen

Was hat Günter Jauch in seiner Karriere nicht alles improvisieren müssen. Legendär der Torfall von Madrid 1998, dann der mies gelaunte Mario Basler samt miesem Sakko im Sportstudio, ganz zu schweigen von den Öko-Antikapitalismus-Tierschutz-Crashern, die Jauch aus Prinzip nicht aus der Sendung werfen lässt. Gestern dann die nächste Nagelprobe: Gast Harald Höppner hat sich einen eigenen Kahn aufgerüstet, um gekenterten Flüchtlingen zu helfen und dazu sollte er eigentlich auch Rede und Antwort stehen. Stattdessen übernahm der Brandenburger die Show und leitete eine spontane Schweigeminute ein. (Video weg? Hier ist noch eins.)

So weit so gut. Unbezahlbar war etwas ganz anderes: Roger Köppel von der Weltwoche war auch da. Der Schweizer verdient bekanntermaßen 90 Prozent seines Einkommens damit, dass er sich als einziger im deutschen Fernsehen traut, ausländerfeindliche Thesen vor laufender Kamera auszusprechen. Mit diesem Geschäftskonzept kann er von Redaktionen jeden Preis fordern. Stichwort Thesen-Monopol. Sein Blick in der Schweigeminute, die er nicht wollte, war schlicht und ergreifend Gold wert.

Ein Flughund fährt sich Weintrauben rein – Mehr nicht, aber auch nicht weniger

In unserer neuen Serie “Wunderbare Welt der Flughunde” klären wir über eine Gattungsgruppe auf, die nie aus dem Schatten der Fledermaus treten konnte. Der Wikipedia-Artikel zum Flughund wurde irgendwann von irgendwem mit wenigen Anschlägen dahin gerotzt, so dass wir selbst forschen mussten. Hier Flughund-Fakt Nummer eins: Sie essen gern Weintrauben.

Und hier Flughund-Fakt Nummer zwei: Jeder nennt sie Fledermäuse. Was uns zu der genialen Storyline bringt, einen Flughund-Man als neue Batman-Antagonisten einzuführen. Irgendwelche Mitarbeiter von DC Comics unter den Lesern?


via laughing squid

Wie funktionieren eigentlich E-Mails? Eine Abrechnung

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Satan hatte nur einen Versuch und schenkte uns die E-Mail. Das Kommunikationsmedium aus der Hölle wird eines Tages in die Geschichtsbücher eingehen als größter Volkswirtschafts-, Beziehungs- und Produktivitätskiller. Den dritten Weltkrieg wird eine zu spät gelesene oder in den Spam-Ordner sortierte Email ebenso auslösen wie die Zombie-Apokalypse und die Renaissance der Pest in Europa. Das Problem liegt in der abstrakten Natur der Mail. Wer sich einmal vor Augen führt, wie Mails konkret funktionieren, der wird nie wieder eine anrühren. Die Comedians Tripp and Tyler, die uns bereits das Höllenwerkzeug Telefonkonferenz erklärten, legen jetzt mit einer anschaulichen Abrechnung die tausend Fallstricke der E-Mail offen.


via t&t

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