Wie war das nochmal mit Youtube und der GEMA? Eine Analogie

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Langjährige Leser wissen: Wir bei Schlecky Silberstein sind zu faul zum Nachdenken. Deshalb schreien wir stets “Scheiß GEMA!”, wenn uns Youtube ein Musikvideo verwehrt. “Scheiß GEMA!” werden wir auch weiterhin schreien, weil’s mittlerweile schon liebgewordener Reflex ist. Trotzdem wollen wir hier mal Jan Stremmel von jetzt.de zitieren, der uns den Sachverhalt erstmals so erklärt, dass wir’s auch verstehen. Mit Freibier. Für den Restartikel waren wir schon wieder zu faul. Aber die Analogie merken wir uns.

Man stelle sich eine Party vor. Gut gefüllter Kühlschrank, eiskaltes Bier in der Badewanne, jeder darf rein, für einen Fünfer als Unkostenbeitrag. Alles läuft. Bis ein Typ reinkommt, der nicht eingeladen ist. Er nimmt ein Sixpack Bier und stellt sich damit draußen auf die Straße. Dort verschenkt er die Flaschen an jeden, der Lust hat. Eiskaltes Bier, umsonst – super! Die Leute sammeln sich um ihn.

Irgendwann ist der Typ so beliebt und so dauerhaft umringt von Leuten, dass er sich sponsern lässt. Er trägt jetzt Logos von Firmen auf dem T-Shirt, während er Bier verschenkt. Die Firmen zahlen ihm dafür 20 Euro. Er verdient also jetzt Geld mit dem Bier, das drinnen auf der Party gekauft und gekühlt wurde. Drinnen zahlen immer weniger Leute den Unkostenbeitrag, wieso sollten sie auch? Gibt ja draußen alles umsonst. Irgendwann kommt der Gastgeber raus. Und sagt: „Moment mal, wenn du unser Bier verschenkst und damit Geld verdienst – gib uns gefälligst von jedem Zwanziger einen Fünfer ab!

Danke, Jan.

via jetzt.de

Arctic Swell – Surfen am nördlichen Polarkreis

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Die besten Surfspots schimpft der Wellenreiter gern Menschensuppe, denn meistens ist jeder Milliliter Welle besetzt. Clevere machen’s wie Patrick Millin, Brett Barley und Chadd Konig, die sich an den menschenleeren Stränden am nördlichen Polarkreis ins Wasser wagten. Die Wellen sind keinen Deut schlechter als in Biarritz, nur kälter (2 Grad). Dem ungewöhnlichen Szenario entlockte Fotograf Chris Burkard wunderschöne Bilder (ab 2:40 beginnt der Surf-Part). Wieder ein unglaublich guter Film von den unglaublich guten Leuten bei Smug Mug Films.

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via testspiel

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