Narcoleptic Squirrel Song – Das Schlaflied des Jahres

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Der tolle Channel Animals Songs speist seine Inspiration hauptsächlich aus Tiervideos. Wann immer ein schönes Exemplar im Netz aufpoppt, schreiben die Macher einen Song dazu. Damit befinden sie sich quasi auf der höchsten Stufe Evolution und daraus ergeben sich Songs, auf die ein Lil Wayne nie gekommen wäre. Der Narcoleptic Squirrel Song ist so ein Werk aus der Feder der Komponisten Zufall, Eichhörnchen und dem Animals Songs Team. Viel Spaß mit dem Schlaflied des Jahres.


Danke Margrit

Eine Tittenstrecke im Straßenfeger – Warum eigentlich nicht?

Nachdem uns für die Rate My Puller Aktion nach knapp 24 Stunden empört die begünstigte Organisation abgesprungen ist, deren Namen wir nicht mehr nennen dürfen, denen wir aber trotzdem die 123 EUR überweisen, sind wir ein wenig verunsichert. Aber wir lassen uns nicht daran hindern, sozial zu sein. Nächster Versuch: Die Berliner Obdachlosenzeitung Straßenfeger leistet eine fantastische Arbeit, aber meistens glotzt Hinz und Kunz auf seine Schuhe, wenn ein Verkäufer in die S-Bahn steigt. Seit der Superpenner-Aktion wissen wir: Der Mehrwert macht’s. Warum also nicht einfach mal eine erotische Strecke samt Ausklappbild in einer Ausgabe präsentieren. Da wollen wir doch mal sehen, wer dann noch wegschaut. Wir haben bei Sarah Kuttners Management mal angefragt, wo man sich leider als wenig kooperativ gezeigt hat. Daher ist folgender Entwurf lediglich ein Layout, für das wir noch ein konkretes Straßenfeger-Bunny suchen. Fakt ist: Für den Playboy kann sich jede ausziehen, für den Straßenfeger hat’s noch keine gemacht.

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Alternativ kam Kollege Joab neulich auf die schöne Idee, doch mal ein völlig ungesehenes Motiv als Strecke zu bringen: Micaela Schäfer komplett angezogen. Nicht so stark wie Kuttner nackt. Aber definitiv aufmerksamkeitsstark.

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Und weil wir nicht schon wieder empörte Artikel über uns lesen wollen, ziehen wir unsere Leser jetzt voll in die Sache mit rein. Hier könnt Ihr Vorschläge machen, wen wir anhauen sollen und wir versprechen Euch, dass wir’s durchballern. Es darf kein zweites Puller Gate geben.

Ausgehault – In England müssen Youtuber per Gesetz bezahlte Beiträge kennzeichnen

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Aus der Serie kluge Gesetze aus aller Welt: Die britische Advertising Standards Authority hat jetzt verfügt, dass Videoblogger aus UK eindeutig erkennbar machen müssen, wenn sie für Beiträge von Unternehmen bezahlt werden. Der Grund war eine Social Media Kampagne, in der Youtuber Oreos ablecken sollten – ohne dass die Zielgruppe hätte ahnen können, dass dafür satt Kohle gezahlt wurde. Seitdem zittert auch die hiesige Szene, die bislang königlich davon profitiert hat, dass unsere Politiker der Steintafel näher sind als dem Internet. Es geht um die Hauls: Youtuber schulzen fröhlich in die Kamera, was sie alles bei Primark und Rossmann geschossen haben und dabei so tun bzw. ausdrücklich versichern, sie hätten die Produkte gerade eben aus freien Stücken und mit der eigenen Kohle gekauft. Das klingt dann so:

Wir vermuten einfach mal, das ist gelogen. Die Kids ziehen sich das Video rein (in unserem Beispiel 793.236 Kids) und kriegen von ihren Youtube-Stars Produktempfehlungen en directo also ohne den fairen Hinweis “Achtung Werbung”. Im TV rollen dafür sofort die Köpfe, aber was die Politik nicht sieht, das kann sie auch nicht verhindern. Warum sind die Kids so blöd? Scheißegal, das sind halt Kinder. Die dürfen blöd sein. Warum sind Bibi und Dagi so scheiße? Die sind nicht scheiße, die machen ihren Job. Außerdem produzieren die neben den Hauls auch noch viele unkommerzielle Entertainment-Formate, über deren Qualität man streiten kann, aber darum geht’s ja nicht. Außerdem sind Youtuber in der Regel selbst noch Kinder und wer sich darüber aufregt, dass Blöde Filme für Blöde produzieren, der ist selber blöd.

Aber Erwachsene tragen eine Verantwortung, liebe Freunde des schnellen Euros. Und während man bei Primark Textil-Fabriken in Bangladesch einstürzen lässt, infiltriert man gleichzeitig perfide und verdammt noch mal absichtlich die Kids. Kann sein?

Und weil wir dieses Jahr noch kein einziges Mal abgemahnt wurden: Liebe Freunde von Primark, das ist verbrecherisch hoch zehn. Genauso wie jedes Unternehmen, das dieses Spielchen mitspielt. Nee, nee, das sind auch keine Advertorials. Ihr ballert bewusst und ohne den Anstand einer Kennzeichnung Produktbotschaften in die Kinderzimmer, um Euren Scheiß zu verdittschen. Wenn Ihr die Eier habt, machen wir einen Hangout. Aber Leute wie Ihr haben keine Eier (Abmahnung #2). Die englischen Wettbewerbshüter bringen’s auf den Punkt:

By dealing fairly and honestly with their followers, vloggers can enjoy the benefits of their commercial relationships with advertisers without alienating their fan base.

Oreo berief sich auf den Satz “Thanks to Oreo for making this video possible” in einem der Videos und fand, damit sei doch eine glasklare Kennzeichnung erbracht. die Wettbewerbshüter sagten:

Because the statements did not fully establish the commercial intent of the videos, and because no disclosures were made before consumer engagement with the material, we concluded that the ads were not obviously identifiable as marketing communications.

Solche Wettbewerbshüter wollen wir auch.


via guardian

Do They Know It’s scheiße – Böhmermann über Band Aid 30

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Wir Hippies klatschen in die Hände, wenn Campino seine Allstars nominiert, um gegen Ebola zu singen. Aber Onkel Böhmermann ist immer Journalist geblieben und hat Fakten gefiltert. In der Tradition eines John Oliver nimmt Böhmermann die Band Aid 30 Idee und montiert sie auseinander. Zuerst die großen beweglichen Teile, danach die Kurbelwelle und zum Schluss diese ganz kleinen Rädchen für die Feinmechanik. Aus Liebe zum Pluralismus und weil keiner so schön auseinandernehmen kann, wie TV-Mechatroniker Jan B. (unvergessen der Engelmann-Stunt), hier ein weiterer Teil aus der Serie “Böhmermann setzt die 12-Kant-Nuss an”. Kann er sich von irgendeinem Baumarkt auch sponsoren lassen. Ach nee, ist ja Öffentlich-rechtlich.


via neo

Meet Trude – Per Mertesacker spielt seine eigene Schwester

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Unser Per mal wieder. In England ist die Arsenal-Giraffe kurz davor, in die Liga der gefragtesten Komiker aufzusteigen. Für eine Kooperation zwischen Europcar und den Gunners spielt der Hannoveraner seine Schwester Trude. Und das ist richtig geil gemacht: Für die perfekte Illusion hat VFX-Supervisor Roland Mertesackers Gesicht auf das der Schauspielerin Lillian Schiffer gemappt. Hier schlummern die richtig genialen Potentiale von CGI. Man kann 3D-Dinosaurier über die Leinwand jagen, aber eben auch so subtil arbeiten, dass da plötzlich Trude Merteseacker sitzt. Tut Euch auch gern das Making-Of an. Außerdem dabei: Jack Wilshere und Darren Oxlade-Chamberlain als ihre buckelige Verwandtschaft.


Danke Jörg

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