BILD-Maulwurf gesucht – Die Annonce des Tages

Ende Februar wurde bei der TAZ ein Redakteur enttarnt, der offenbar sensible Daten der Zeitung nach außen schleuste. Dieser Maulwurf war nicht mal einen halben Aufreger wert. Denn, ganz ehrlich: Wen interessieren schon sensible Daten der tageszeitung? Anders könnte es sich bei der folgenden Ausschreibung verhalten. Eine “Organisation” sucht eine Person, die mal ein wenig BILD-Interna nach außen sickern lässt. Au ja! Wenn Ihr mit dem Verein noch eine Rechnung offen habt, oder Euer Karma-Konto wieder ins Plus bringen wollt, lest diese Zeilen aufmerksam. Wir grüßen an dieser Stelle ganz herzlich die Personalverantwortlichen des Springer-Verlags.

mole
Danke X

Kein schlechter Mensch – Uwe Ochsenknecht spielt Uli Hoeneß

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SAT1 hat da ausnahmsweise ein ganz heißes Eisen im Feuer, sät die Informationen dazu aber dünn: DER Uwe Ochsenknecht wird DEN Uli Hoeneß spielen. Verantwortlich sind die gleichen Leute, die schon “Der Minister” verbrochen haben, aber jeder verdient eine zweite Chance. Außerdem hat uns Hannes Jaenicke als Franz Beckenbauer (3 Liter Bräunungscreme, getönte Brille) voll überzeugt. Zur Story von Udo Honig – Kein schlechter Mensch:

Fußballmanagers Udo Honig (Uwe Ochsenknecht) tritt eine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung an, anschließend bringt Udo Honig die marode JVA Bergland in die schwarzen Zahlen und mach aus der Knastmannschaft ein unschlagbares Team.

Klingt überzeugend. Und beim Blick aufs Pressefoto passt die Besetzung wie Arsch auf Eimer. Der Trailer wurde wohl schon im kleinen Kreis gezeigt, aber noch nicht im Netz veröffentlicht – er könnte ja 80 Millionen Menschen Lust auf den Film machen. Einen klitzekleinen Bewegtbildschnipsel haben wir dann doch von den Dreharbeiten gefunden und fordern Sat.1 auf, endlich den scheiß Trailer freizugeben. Das letzte Mal Lust auf eine Sat.1 Produktion hatten wir bei Schreinemakers Steuergeständnis.


via tz

Warum Medizinstudenten das neue Mortal Kombat X lieben werden

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Ganz zu Beginn eines Medizinstudium gibt es den Kurs makroskopische Anatomie, in dem angehende Mediziner das erste Mal mit Leichen konfrontiert werden. Im so genannten Präpsaal darf man nach Herzenslust echte Körper auseinandernehmen, wobei der Schwerpunkt dieser Kurse darin liegt, herauszufinden, ob man das überhaupt kann. Mit den Leichen. Und dem ganzen Blut.

Möglicherweise gehören diese Präpkurse bald der Vergangenheit an. Denn mit dem neuen Mortal Kombat kann man spielerisch und ohne echtes Blut jedes Detail des menschlichen Körpers unter die Lupe nehmen. Neben den altbekannten Fatality Moves gibt es auch die lehrreichen X-Rays, bei denen die Kamera in Körper hineinfährt und Euch plastisch zeigt, was konkret Ihr am Körper des Gegners anrichtet. Wir sagen: Pädagogisch wertvoll. Die Kollegen von IGN haben sämtliche Anatomiestudien aus Mortal Kombat X zusammengeschnitten.


via ign

Kulturpessimismus in Deutschland – Warum wir uns öfter an Trio erinnern sollten

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In unserer Serie Schlecky Silberstein History wollen wir uns heute an die legendärste Band erinnern, die Deutschland je hervorgebracht hat: Trio verschmolz Anfang der 80er Jahre Avantgardismus, Pop und norddeutsches Abweichlertum zu einem Gesamtkunstwerk, das von der Sohle bis zum Scheitel der Inbegriff von Coolness war. Ein wichtiger Faktor war dabei der Anspruch, mehr Leidenschaft in die Bühnenshows als in die eigentliche Musik zu stecken – vielleicht interessant für aktuelle Künstler, die ihre Haupteinnahmen über Liveauftritte generieren.

Was will der Autor eigentlich sagen? Folgendes: Wann immer Ihr glaubt, aus Deutschland können nur bratzige, pseudo-schwere oder total naive Kulturprodukte kommen, solltet Ihr folgenden Clip aus der ZDF-Hitparade schauen. Vielleicht hat ja auch jemand eine Ahnung, was Schlagzeuger Peter Behrens da die ganze Zeit isst?

Und hier der Song in der legendären Mitmach-Variante mit Günther, Horst und Costa:

Max Uthoff über Vögel und überforderte Journalisten

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Der gute alte Monolog ist zurück. Wobei er ja niemals tot war. In diesen Sekunden halten Menschen im Londoner Hyde Park Monologe in der Speakers’ Corner, das erfolgreiche Format Last Week Tonight von John Oliver ist auch nichts anderes als ein erweiterter Monolog. Aber erstmals müssen wir nicht neidisch nach England oder über den großen Teich linsen, wenn wir Menschen mit nichts weiter als ihren Gedanken bekleidet lauschen wollen. Wir haben schließlich Max Uthoff von der Anstalt. Lasst den Mann reden. Er hat recht.


via blogrebellen

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