#KeinGeldFuerRechts – Breitbart vom Werbemarkt abschneiden

Christian BrandesBossmove, Werbung32 Comments

bildschirmfoto-2016-12-10-um-11-31-57

bildschirmfoto-2016-12-10-um-11-31-57

Breitbart verdient sich gerade den Arsch windelweich, weil rechtskonservative Nachrichten momentan der Shit der Stunde sind. Das Multiplikatoren-Netzwerk der weißen, arbeitslosen Facebook-Krieger ist der fruchtbarste Nährboden für garantierten viralen Erfolg und so entstehen immer mehr Fake News Seiten, um noch schnell ein Stück vom Kuchen abzubekommen, bevor Facebook eine Lösung gefunden hat. Aber womit verdienen diese Seiten eigentlich ihr Geld? Antwort: Ganz klassisch mit Werbung.

Gerald Hensel verwickelt werbende Unternehmen nun in einen cleveren Konflikt: Sollen sie die Reichweite rechter Seiten mitnehmen, oder aus ethischen Gründen dort gar nicht werben. Und das geht so: Mit dem Hashtag #keingeldfürrechts kann jeder Unternehmen in die Zange nehmen, die freiwillig oder unfreiwillig auf rechten Seiten Banner ausspielen. Das Angebot: Liebes Unternehmen XY, Du kannst mit wenigen Klicks verschiedene Seiten von Deiner Werbung ausschließen – wenn Du das möchtest.

Das rechte Netz, das vorzüglich mit Banner-Werbung verdient, ist zur Stunde bis zum Anschlag in Rage. Schnell zog die traditionell hysterische Branche Parallelen zur Kampagne “Kauft nicht bei Juden”.

bildschirmfoto-2016-12-10-um-11-29-28bildschirmfoto-2016-12-10-um-11-28-37bildschirmfoto-2016-12-10-um-11-27-08

Viel interessanter ist, dass die meisten Unternehmen schnell reagierten und versicherten, nicht weiter auf Breitbart zu werben. Denn am Ende, liebe Freunde, zählt die Kohle und wir hätten nicht gedacht, dass uns genau dieses Prinzip einmal beruhigen wird. Wir sagen: Smart Move, Herr Hensel. Mit einem einzigen Tweet Millionen aus einem Propaganda-Medium zu kneten, würde uns sogar Respekt abnötigen, wären wir eiserne Breitbart-Leser.

Weihnachtlicher Flötenhorror: Inspirationsmusik für ein flötliches Fest

ChristinaMusik7 Comments

bildschirmfoto-2016-12-09-um-10-39-43

bildschirmfoto-2016-12-09-um-10-39-43

Weihnachten ist die Zeit der Besinnlichkeit. Die Zeit der indirekten, mittlerweile viel zu hellen LED-Beleuchtung, der Butterplätzchen und des Glühweins. Die Zeit, in der wir uns zurückbesinnen auf das, was wirklich zählt: Geschenke. Teure Geschenke. Und Flötenmusik. Gute Flötenmusik. Wer sich schonmal einstimmen möchte auf das, was die kleine Schwester an Heiligabend möglicherweise zum Besten geben wird oder selbst Orientierung für die eigene Darbietung braucht, kann sich bei diesen Liedern inspirieren lassen. Schöner gehts nicht.

 

 

 

via testspiel

Late Night Special: Conan O’Briens persönliche Deutschland-Erfahrung

ChristinaCelebrity3 Comments

bildschirmfoto-2016-12-08-um-16-45-32

Nachdem Conan O’Brien unter anderem schon in Armenien, Cuba und Südkorea war, hat er nun auch Deutschland unsicher gemacht: Gestern Abend gab’s in der US-Late Night Show ein Berlin-Special. Im Herbst war Host O’Brien bei uns und hat dort Deutschland mal wieder größtenteils genau so vorgefunden, wie es der allgemeine Ami eben so kennt. Aber da er in Berlin war, gab’s noch ein bisschen mehr als Bier und Dirndl. O’Brien bietet eine schöne Mischung aus Spazieren mit Drübberschlübber auf dem Mauerparkflomarkt, Schlachtplattenessen, Mitmachen bei der Sado Opera, Autobahnfahren und Schuhplattler – alles, was man eben gemacht haben muss. Und Schauspieler Flula Borg gibt ihm essenziell wichtige Deutschland-Tipps. Die Amis halt.

Hier der Teaser, alle Videos gibt es hier.

via langweiledich.net